Sexualität - Bibelverstehen

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Die Bibel zur Sexualität

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die Sexualkraft
Sexualität nach Gottes Ordnung
Keuschheit und Unkeuschheit
Unzucht und Hurerei
Wollust
Geilheit
Folgen der Unkeuschheit und Unzucht
Unerlaubter Beischlaf
Vielweiberei
Außerehelicher Geschlechtsverkehr
Kinderzeugung unter Ledigen
Empfängnisverhütung
Abtreibung
Selbstbefriedigung (Onanie)
Homosexualität
Pädophilie
Sodomie
Akt- und erotische Fotografie, Pornografie, Telefonsex
Augenlust und wollüstige Gedanken
Kleidung und Nacktkörperkultur
Wenn Sex zur Sucht wird
Folgen gotteswidrig ausgeübter Sexualität
Reinhaltung
Rechte Sexualerziehung


Vorwort
Nicht nur die Sexualität an und für sich, sondern auch die zu diesem Thema herrschende Moral beeinflussen die Psyche und damit die persönliche Entwicklung des Menschen, die Ausrichtung seines Zusammenlebens in der Gesellschaft.
Die in der heutigen Zeit vorherrschende Einstellung zur Sexualität wurde gravierend durch die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stattgefundenen sogenannten „sexuellen Revolution“ geprägt, unter der sich ein historischer Wandel der öffentlichen Sitten- und Sexualmoral im Sinn einer Enttabuisierung sexueller Themen, zunehmende Toleranz und Akzeptanz unterschiedlichster sexueller Bedürfnisse und Orientierungen unter den Geschlechtern vollzog.
Großen Einfluss hierauf hatte der Sexualforscher Alfred Kinsey, der mit „Das sexuelle Verhalten des Mannes“ und „Das sexuelle Verhalten der Frau“ in den 50er Jahren für großes Aufsehen sorgte. In den 68er-Jahren sagte sich die Flower-Power-Bewegung von alter „Prüderie“ los und proklamierte mit der sexuellen Freiheit, innerhalb derer alles erlaubt sein sollte, was Spaß macht, ein freies Zusammenleben von Paaren gleich welcher Art. In der Folge wurden sexuelle Tabus und Grenzen mehr und mehr niedergerissen, der Ehe ihre Bedeutung genommen, homosexuelle Ehen erlaubt, lesbische und schwule Lebensweisen zur Diskussion in den Schulunterricht eingeführt, Eltern, die sich gegen derartigen sexuellen Unterricht wehren und ihre Kinder hierzu nicht in die Schule schicken, verhaftet. Eine ehesittsame und sexuelle Moral scheint es nicht mehr zu geben, obwohl gerade die Sexualkraft von einer ungeheuren Bedeutung für den Menschen ist, denn sie ist die feinste und gleichzeitig auch stärkste Energie in ihm, die ihm nicht nur zur Fortpflanzung oder gar lediglichen sinnlichen Triebbefriedigung, sondern vor allem zur seelisch-geistigen Weiterentwicklung gegeben ist.
Um sie vor Missbrauch zu schützen, wurde ihr das Schamgefühl hinzugegeben, das ihr wie eine Schutzmauer einen natürlichen Halt für die körperliche, seelische und geistige Entwicklung gewährleisten sollte. Durch den Verfall von Moral und Sitte wurde jedoch ihre Bedeutung mehr und mehr ignoriert und diese Schutzmauer eingerissen. Mit dem heute vorherrschenden Prinzip, die Befriedigung seiner Sinne und Triebe allem anderen voran zu stellen, wird gebilligt und für normal gehalten was gar nicht normal ist. Der zur Egobefriedigung degradierte Geschlechtsverkehr wird zu einem zentralen Thema und Ziel des Lebens deklariert, Menschen, die an entgegen sprechenden Moral- oder Glaubensfeststellungen festhalten, werden als ‚nicht normal‘ abgestempelt, wodurch deren seelisches Gleichgewicht und Sicherheitsgefühl nicht selten ins Wanken gerät und Unsicherheit entsteht. Psychologische und sexuologische Behauptungen werden verbreitet, keiner könne ohne regelmäßigen Geschlechtsverkehr normal leben und fordern offen beim Fehlen eines Partners zur Selbstbefriedigung auf.
Wenn sich jedoch die ganze Sexualkraft als die eigentliche Grundkraft des Lebens lediglich auf die Befriedigung des Geschlechtstriebes ausrichtet, so wird dadurch auch das Wollen in diese Ausrichtung gebunden und verhindert dadurch eine höhere geistige Entwicklung. Denn anstatt die Sexualkraft durch die Beschränkung des Geschlechtstriebes zur reinen Fortpflanzung in ihrem darüber hinaus gehenden Maß nach innen zur geistigen Weiter- und Höherentwicklung zu wenden, wird sie nach außen verpufft, was in der Folge zu einer körperlichen, seelischen und geistigen Schwächung führt, und die dadurch ermattete Seele kann sich nicht mehr zu Geistig-Höherem emporschwingen.
Nach den früheren Moralvorstellungen gehörte die Sexualität in die Ehe als eine geordnete Partnerschaft, die jedoch durch die gesellschaftliche Wandlung an Bedeutung verloren hat. Im Nachfolgenden wollen wir betrachten, was uns die Bibel zum Thema Sexualität sagt.

Die Sexualkraft
Die feinste Kraft, die auf der Erde vorhanden ist, ist zugleich die höchste Kraft in der Stofflichkeit. Sie ist die Grundkraft des Lebens, und macht den eigentlichen Lebenssinn der Seele aus. Und da die Zeugungskraft des Menschen seine größte Kraft ist, wird sie auch als Sexualkraft bezeichnet, die bei einer normalen kindlichen Entwicklung verstärkt in der Pubertät in Erscheinung tritt, wenn sich die Geschlechtsorgane zur Zeugungsfähigkeit entwickelt haben. In ihr drückt sich die Sehnsucht nach reiner Liebe und Vereinigung mit dem geliebten Menschen aus.
Gleichzeitig schließt die Pubertätszeit auch das Infragestellen anerzogener Werte und Vorstellungen ein, die Suche nach dem Sinn des Lebens beginnt, worin sich letztendlich eine Sehnsucht nach geistiger Erkenntnis verbirgt.
Wenn zwischen Mann und Frau eine keusche, rein seelisch-geistige Liebe herrscht, und in einer nach den Glaubensgrundsätzen geführten Ehe eine liebevolle sexuelle Vereinigung erfolgt, kann das reine Entbrennen des Sexualtriebes Bedingungen für ein erfülltes und harmonisches Zusammenleben und eine positive Geistesentwicklung schaffen, denn dann nehmen Geschlechtsverkehr und Zeugung ihre ordnungsgemäße zweckdienliche Rolle ein. „Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht, und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung, nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen“ (1.Thes 4,3-5).

Leider lenkt jedoch die gegenwärtig vorherrschende gesellschaftliche Moral den Umgang mit der Sexualität in eine falsche Richtung. Die pure sexuelle Triebbefriedigung wird als ein erstrebenswertes Ideal „wahrer“ Liebe hingestellt, wer sich ihm nicht bereits von Kindheit an unterwirft, wird als nicht ‚normal, spröde, frigide‘ etc angeprangert und ausgelacht.
Doch innerhalb der göttlichen Ordnung stellen Geschlechtsverkehr und Zeugung nur ein zweitrangiges, der Fortpflanzung dienendes, Ziel  dar. Wird nun die Sexualkraft, die dem Menschen zu seiner Vergeistigung und zur alleinigen Kinderzeugung gegeben ist (Rö 8,5-6; Ps 127,3-5; Lk 1,42; 1.Mo 1,28+4,1+33,5;), nur für die stumme Befriedigung seiner fleischlichen Begierden gebraucht, werden damit die edelsten Lebenskräfte vergeudet. Auf diese Weise wird die Seele in die Materie herabgezogen und es kann keine geistige Entwicklung mehr stattfinden, denn „fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede“ (Rö 8,6-7). Das Wolllustgefühl ist ein Kunstgriff des Satans, denn unkeusche Menschen werden immer genusssüchtiger, irgendwann kreist ihre Gedankenwelt nur noch um das Thema Sex. Durch Unzucht wird die Seele vollkommen in die grob-fleischlich-materielle Liebe herabgezogen, was ein ständiges Streben nach Genuss mit sich zieht und zugleich eine geistige Höherentwicklung verhindert. Die Seele vergräbt sich in das Fleisch, was ein Eingehen in das Reich Gottes unmöglich macht (Gal 5,19-21; Eph 5,5; 1.Kor 6,9). Ein solcher Mensch will dann vom Wort Gottes, das ihn vor der bösen Begierde mahnt, nichts mehr hören bis er letztendlich blind und taub für die Wahrheit des Geistes geworden ist. Doch wer seinem Fleisch wohltut und durch Wollust zu ergötzen sucht, der nährt seine eigene Sünde und räumt durch die Wollust des Fleisches dem ewigen Tod alle Gewalt über sich ein. „Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“ (Rö 6,16). „Der Tod ist der Sünde Sold“ (Rö 6,23). „Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten“ (Gal 6,8).

Sexualität nach Gottes Ordnung
Der Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau soll immer nur als ein Ausdruck der Liebe und in gegenseitigem Respekt innerhalb der Ehe in naturgemäßer Position zum Zweck der Fortpflanzung ausgeübt werden. Darüberhinausgehende lustgewinnsteigernde Praktiken sind unkeusch, unzüchtig und damit sündhaft.
„Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht, und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung, nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen“ (1.Thes 4,3-5).

Keuschheit und Unkeuschheit
Keuschheit bedeutet Mäßigung im Umgang mit der Sexualität, die unter Einbeziehung der Bedürfnisse des Partners auf die Zeugung eines Kindes abzielt.
Unkeuschheit ist Lüsternheit und Wollust, bei der der Mensch selbst- und genusssüchtig lediglich auf die Befriedigung seiner Begierden abzielt.
In der Bibel wird immer wieder der Segen der Keuschheit und die Züchtigkeit des Fleisches betont: „Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit“ (Gal 5,22). „Niemand verachte deine Jugend; sondern sei ein Vorbild den Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit“ (1. Tim 4,12). „Und wir geben niemand irgendein Ärgernis […] sondern in allen Dingen beweisen wir uns als die Diener Gottes: […] in Keuschheit…“ (2. Kor 6,6). „[…] sage, dass sie nüchtern seien, ehrbar, züchtig, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld […], dass sie die jungen Weiber lehren züchtig sein, ihre Männer lieben, Kinder lieben, sittig sein, keusch, häuslich, gütig, ihren Männern untertan, auf dass nicht das Wort Gottes verlästert werde. Desgleichen die jungen Männer ermahne, dass sie züchtig seien“ (Tit 2,2-6). „Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Hurerei  und ein jeglicher unter euch wisse sein Gefäß zu behalten in Heiligung und Ehren, nicht in der Brunst der Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen. Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinigkeit, sondern zur Heiligung. Wer nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen heiligen Geist gegeben hat in euch“ (1.Thes 04,03-05+7).

Unzucht und Hurerei
Das aus dem Griechischen kommende Wort porneia wird in der Bibel sowohl als Unzucht wie auch Hurerei übersetzt, und ist der Oberbegriff für sexuelle Gedanken und Handlungen, die der puren Leidenschaft des fleischlichen Sinnlichkeitsgenusses ohne Zeugungsabsicht und Zeugungsermöglichung entspringen und gegen das Sittlichkeits- und Schamgefühl verstoßen, wodurch der Mensch unrein wird. „Wisset ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? So jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, der seid ihr“ (1.Kor 3,16). „Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leib; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leib. Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst“? (1.Kor 6,18-19). „Das sollt ihr wissen, dass kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes. Lasset euch von niemandem verführen mit vergeblichen Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens. Darum seid nicht ihr Mitgenossen. Denn ihr ward weiland Finsternis; nun aber seid ihr ein Licht in dem Herrn. Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, und prüfet, was da sei wohlgefällig dem Herrn, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr. Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist auch zu sagen schändlich. Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht gestraft wird; denn alles, was offenbar ist, das ist Licht“  (Eph 5,5-13).

Zur Unzucht gehören auch Wollust und Geilheit:

Wollust
Für die Wollust gibt es verschiedene Begriffserklärungen. Sie wird gleichgesetzt mit Geilheit, Lüsternheit, sinnlicher Wonne, Fleischeslust, Laster und Ausschweifung und damit verbundene Unmäßigkeit und Zuchtlosigkeit. Es ist damit das Gefühl der Lust und sexuellen Begierde gemeint, das besonders bei sexueller Erregung und Befriedigung sexueller Wünsche entsteht. Dieses Lustgefühl ist aber nicht nur auf die körperlich-sexuelle Lust am eigenen oder fremden Körper durch verschiedene Praktiken der Unkeuschheit, Unzucht und Hurerei beschränkt, sondern schließt auch rein erotische Phantasien und damit verbundene Triebkräfte und Verlockungen mit ein.

Geilheit
Mit dem Wort Geilheit wird ganz allgemein die sexuelle Begierde, das sexuelle Verlangen oder die Wollust ausgedrückt.
Geile sind Menschen, die sexuelle oder sinnlich-materielle Anreize erstreben und genießen.

Folgen der Unkeuschheit und Unzucht
Die Hurerei, die ein Dienen der Unkeuschheit und Unzucht ist, verdirbt den Menschen, denn wer seinem Fleisch wohltut und durch Wollust zu ergötzen sucht, der nährt seine eigene Sünde und räumt dadurch dem Tod alle Gewalt über sich ein. „Wisset ihr nicht, dass eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! Oder wisset ihr nicht, dass, wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr? Denn "es werden", spricht er, "die zwei ein Fleisch sein". Wer aber dem Herrn anhangt, der ist ein Geist mit ihm. Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst. Denn ihr seid teuer erkauft; darum so preist Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes" (1.Kor 6,15-20).
"Aber der Stachel des [seelisch-geistigen] Todes ist die Sünde" (1.Kor 15,56).

Durch Hurerei wird die Seele in die grob-fleischlich-materielle Liebe herabgezogen und kann sich dadurch nicht mehr zu etwas höherem rein-geistigen erheben. Das Vergraben der Seele in das Fleisch/Materie macht das Eingehen in das Reich Gottes unmöglich: „Fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott“ (Rö 8,7). „Fleischlich gesinnt sein ist der [seelisch-geistige] Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede“ (Rö 8,6). „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Hass, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, dass, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben“ (Gal 5,19-21). „Denn das sollt ihr wissen, dass kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes“ (Eph 5,5).
„Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasset euch nicht verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder noch die Diebe noch die Geizigen noch die Trunkenbolde noch die Lästerer noch die Räuber werden das Reich Gottes ererben“ (1. Kor 6,9).

Unerlaubter Beischlaf
Neben der verwerflichen Unkeuschheit und Unzucht ist der Geschlechtsverkehr auch dann nicht erlaubt, wenn
  • die Frau ihre Menstruation hat: „Du sollst nicht zum Weibe gehen, solange sie ihre Krankheit [Menstruation] hat“ (3. Mo 18,19).
  • zwischen Blutsverwandten: „Niemand soll sich zu seiner nächsten Blutsfreundin tun um ihre Blöße aufzudecken“ (3. Mo 18,6+12-13).
  • Familienmitgliedern: „Du sollst deines Vaters und deiner Mutter Blöße nicht aufdecken … deiner Schwester Blöße…, Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter“ (3. Mo 18,7-11).
  • Anverwandten: „deines Vaters Bruders, Schwiegertochter, deines Bruders Weib, eines Weibes samt ihrer Tochter noch ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter, denn sie sind ihre nächsten Blutsfreundinnen“ (3.Mo 18,14-18).

Vielweiberei
Gott gab Adam nur ein Weib: „Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib“ (1.Mo 1,27). Wäre es Sein Wille gewesen, dass ein Mann mehr als ein Weib habe, so hätte Er dem Adam auch sicher mehr als nur ein Weib erschaffen. Doch das Ziel Gottes ist, Mann und Frau in einer Ehe zu einer neuen Einheit, ‚zu einem Fleisch‘ zusammenzuführen. „Er [Jesus] antwortete aber und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass, der im Anfang den Menschen gemacht hat, der machte, dass ein Mann und ein Weib sein sollte, und sprach: "Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und werden die zwei ein Fleisch sein"? So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch“ (Mt 19,4-6; 1.Mo 2,24).
Soweit es nach der Gesetzmäßigkeit des Alten Testaments erlaubt war, eine zweite Frau zu nehmen, so jedoch nur im Fall der Unfruchtbarkeit der ersten Frau und mit deren Einverständnis, und dann auch nur zum Zeugen von Kindern und nicht zur reinen Befriedigung sexueller Begierden ohne Zeugungsabsicht (1.Mo Kapitel 16 und 30).
„Ein jeglicher habe sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann“ (1.Kor 7,2).

Außerehelicher Geschlechtsverkehr
Außerehelicher Geschlechtsverkehr ist nicht erlaubt, da dadurch der Bund der Ehe gebrochen wird. Wer unter dem Alten Testament gegen das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ (2.Mo 20,14; 5.Mo 5,18) verstieß, wurde zum Tode verurteilt: „Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und Ehebrecherin, darum dass er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat“ (3.Mo 20,10). „Die Ehe soll ehrlich gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; die Hurer aber und die Ehebrecher wird Gott richten“ (Hebr 13,4). „Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasset euch nicht verführen! Weder die Hurer […] noch die Ehebrecher […] werden das Reich Gottes ererben“ (1. Kor 6,9-10; Gal 5,19-21). „Du sollst nicht bei deines Nächsten Weibe liegen, dadurch du dich an ihr verunreinigst“ (3. Mo 18,20).
„Kann auch jemand ein Feuer im Busen behalten, dass seine Kleider nicht brennen? Wie sollte jemand auf Kohlen gehen, dass seine Füße nicht verbrannt würden? Also gehet's dem, der zu seines Nächsten Weib geht; es bleibt keiner ungestraft, der sie berührt“ (Spr 6,27-28).
Geistiger Ehebruch wird schon in begierlichen Wunschgedanken und Vorstellungen begangen, selbst wenn die Tat ausbleibt: ,,Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ,Du sollst nicht ehebrechen.‘ Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon die Ehe gebrochen in seinem Herzen“ (Mt 5,27-28).
Ehebruch ist auch ein Verstoß gegen das Gebot der Nächstenliebe: „Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes. Du sollst nicht begehren […] alles, was sein ist“ (5. Mo 5,21; 2.Mo 20,17). „Denn was da gesagt ist: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; dich soll nichts gelüsten", und so ein anderes Gebot mehr ist, das wird in diesen Worten zusammengefasst: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Rö 13,9).

Kinderzeugung unter Ledigen
Entsteht aus dem Beischlaf zweier Lediger ein Kind, so soll die Frau dafür entschädigt und geheiratet werden.
„Wenn jemand an eine Jungfrau kommt, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und schläft bei ihr, und es findet sich also, so soll, der bei ihr geschlafen hat, ihrem Vater fünfzig Silberlinge geben und soll sie zum Weibe haben, darum dass er sie geschwächt hat; er kann sie nicht lassen sein Leben lang“ (5.Mo 22,28-29; 2.Mo 22,15-16).

Empfängnisverhütung
Die Sexualität ist zum Kinderzeugen gegeben.
„Gott segnete sie [Adam und Eva] und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde“ (1.Mo 1,28). „Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die Erde“ (1. Mo 9,1). „Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist ein Geschenk“ (Ps 127,3). „Der Alten Krone sind Kindeskinder, und der Kinder Ehre sind ihre Väter“ (Spr 17,6).
Wurde der Beischlaf nicht in diesem Sinne vollzogen, kam es zu folgenden Konsequenzen: „Aber da Onan wusste, dass der Same nicht sein eigen sein sollte, wenn er einging zu seines Bruders Weib, ließ er's auf die Erde fallen und verderbte es, auf dass er seinem Bruder nicht Samen gäbe. Da gefiel dem Herrn übel, was er tat, und er tötete ihn auch“ (1. Mo 38,9-10).
Das Leben eines Menschen beginnt bereits mit der Einzeugung in den Mutterleib. Es ist ein Geschenk Gottes: „Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl“ (Ps 139,13-14).

Abtreibung
„Wenn Männer hadern und verletzen ein schwangeres Weib, dass ihr die Frucht abgeht, und ihr kein Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wie viel des Weibes Mann ihm auflegt, und er soll's geben nach der Schiedsrichter Erkennen. Kommt ihr aber ein Schade daraus, so soll er lassen Seele um Seele“ (2. Mo 21,22-23).
„Du weißt die Gebote wohl: "Du sollst nicht töten““ (Lk 18,20).

Selbstbefriedigung (Onanie)
In der Bibel wird zwar die Selbstbefriedigung nicht ausdrücklich als solche erwähnt. Dass darin jedoch ein gotteswidriges Verhalten liegt, ergibt sich aus zahlreichen Hinweisen, so z.B.: „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, […] von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, dass, die solches tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, […], Keuschheit“ (Gal 5,19-22). „Darum hat sie Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst, sie, die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit“ (Rö 1,24-25).  „Das sollt ihr wissen, dass kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes“ (Eph 5,5).

Homosexualität
Gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr ist nicht erlaubt: „Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Greuel“ (3.Mo 18,22). „Wenn jemand beim Knaben schläft wie bei einem Weibe, die haben einen Greuel getan und sollten beide des Todes sterben, ihr Blut sei auf ihnen“ (3. Mo 20,13).
„Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen“ (Rö 1,26-27).
„Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Hass, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, dass, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben“ (Gal 5,19-21)

Pädophilie
„Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder [Kinderschänder] […] werden das Reich Gottes ererben“ (1.Kor, 6,9)

Sodomie
Sexualverkehr mit einem Tier ist in der Bibel verboten und  wurde bei den Menschen unter dem Alten Testament schwerstens bestraft: „Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du mit ihm verunreinigt werdest. Und kein Weib soll mit einem Tier zu schaffen haben; denn es ist ein Greuel" (3.Mo 18,23). „Verflucht sei wer irgend bei einem Vieh liegt!“ (5.Mo 27,21). „Wer bei einem Vieh liegt, der soll des Todes sterben“ (2.Mo 22,18, 3.Mo 20,15-16).
Akt- und erotische Fotografie, Pornografie, Telefonsex
Alle erotischen und pornografischen Darstellungsarten haben den alleinigen Zweck, sexuelle Gedanken, Gefühle und Begierden auszulösen um zu unkeuschen, unzüchtigen Handlungen an sich und mit anderen anzureizen. Wer sich auf diese Arten von Unkeuschheit, Unzucht und Geilerei einlässt, sündigt: „Ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod" (Jak 1,14). Daher: „Lass dich nicht gelüsten" (2.Mo 20,17).

'Augenlust' und wollüstige Gedanken
Den überall stattfindenden sexuellen Anreizungen zu entgehen, ist nicht immer einfach. Da es besonders in der Natur der Männer liegt, auf sexuelle Reize der Frauen zu reagieren, sollten diese nicht noch dazu beitragen, die Männer unnötigen Versuchungen auszusetzen und zur Unzucht zu reizen. Sie sollten daher ihre erotische Ausstrahlung in der Öffentlichkeit nicht bewusst einsetzen sondern bewusst zurückhalten.
Niemand sollte seine Blicke umherschweifen lassen und geradewegs nach einer Anregung suchen sondern sich mit Gottes Hilfe disziplinieren. Hiob sagt:  „Ich habe einen Bund gemacht mit meinen Augen, dass ich nicht achtete auf eine Jungfrau“ (Hi 31,1). Wer sich diszipliniert und der Versuchung widersteht, wird einstens seinen Lohn dafür empfangen: „Selig ist der Mann [und natürlich auch die Frau], der die Anfechtung erduldet, denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben" (Jak 1,12).
„Alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt“ (1.Jh 2,16). So „lass dich ihre Schöne nicht gelüsten in deinem Herzen und verfange dich nicht an ihren Augenlidern“(Spr 6,25-26).

Kleidung und Nacktkörperkultur
Immer mehr ist die Kleidermode darauf ausgerichtet, so viel und verführerisch wie möglich vom Körper zu zeigen, an immer mehr Orten wird erlaubt, sich nackt in der Öffentlichkeit zu bewegen. Doch „fragt euch selbst, ob es wohl steht, dass ein Weib unbedeckt vor Gott bete“ (1.Kor 11,13). Und weiter heißt es: „Du sollst auch nicht auf Stufen […]steigen, dass nicht deine Blöße aufgedeckt werde“ (2.Mo 20,26). „Du sollst nicht aufdecken die Blöße…“ (3.Mo 18,6-19).
Ein Christ soll sich bescheiden, anständig und schamhaft kleiden, und sich nicht in auffallender Weise mit aufwendigem Zurechtmachen (Frisuren, Garderobe und Schmuck) zur Schau stellen, denn alles, was nicht schamhaft, anständig und bescheiden ist, ist nicht gottgefällig: „Die Weiber sollen sich in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht schmücken, nicht mit Zöpfen [aufwendigen Frisuren] oder Gold oder Perlen oder köstlichem Gewand“ (1.Tim 2,9; 1.Pt 3,3). Was für die Frauen gilt, gilt natürlich gleichermaßen für die Männer.

Wer anfängt seine inneren Werte zu entwickeln wird immer weniger darauf angewiesen sein, sich äußerlich beeindruckend darzustellen.

Wenn Sex zur Sucht wird
Die meisten sexsüchtigen Menschen sind schon sehr früh in ihrem Leben in irgendeiner Form mit Sex in Kontakt gekommen, was sich zwangsläufig auf ihre Psyche und ihren Geist auswirkte. Sie beschäftigten sich immer wieder mit Dingen, die das Thema Sex zum Inhalt hatte, bis es ein Teil ihres Lebens wurde. Der Sex-Konsum steigerte sich, wurde ausgedehnter. Eintretender Gewöhnungseffekt führt zur Suche nach luststeigernden Reizen. Was einen früher anekelte, wird nun konsumiert - Hauptsache Sex. Irgendwann jedoch bleibt der Lustkick ganz weg und Befriedigung wird in pervertiertem Sex gesucht.
Wer sich aus seiner Sucht befreien will, sollte sein Leben Gott übergeben und Ihn um Hilfe und Kraft bitten (s.u. „12 Schritte gegen meine Sucht“), denn „wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten“ (Gal 6,8).
„So legt nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt. Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit“ (Eph 4,22-24).

Folgen gotteswidrig ausgeübter Sexualität
Wer Unkeuschheit und Unzucht betreibt, entfernt sich von Gott. Diese Entfernung kann so groß werden, dass der Mensch dadurch den geistigen Tod erleidet.„Fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen“ (Rö 8,6-7).
„Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unsers Herrn Jesu Christi, da sie euch sagten, dass zu der letzten Zeit werden Spötter sein, die nach ihren eigenen Lüsten des gottlosen Wesens wandeln. Diese sind es, die da Trennungen machen, Fleischliche, die da keinen Geist haben“ (Jud 17-19; 2.Pt 3,3).
„Die Missetat des Gottlosen wird ihn fangen, und er wird mit dem Strick seiner Sünde gehalten werden.  Er wird sterben, darum dass er sich nicht will ziehen lassen; und um seiner großen Torheit willen wird's ihm nicht wohl gehen“ (Spr 5,21).
„Der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu erlösen, die Ungerechten aber zu behalten zum Tage des Gerichts, sie zu peinigen, allermeist aber die, so da wandeln nach dem Fleisch in der unreinen Lust“ (2.Pt 2,9-10).
„Des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappern“ (Mt 13,41-42).„
Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe. Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird uns auch auferwecken durch seine Kraft. Wisset ihr nicht, dass eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! Oder wisset ihr nicht, dass, wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr? Denn "es werden", spricht er, "die zwei ein Fleisch sein." Wer aber dem Herrn anhangt, der ist ein Geist mit ihm. Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst“ (1.Kor 6,13-19).

Reinhaltung
Immer wieder wird zur Reinhaltung angehalten: „Hurerei aber und alle Unreinigkeit lasst nicht von euch gesagt werden“ (Eph 5,3). "Enthaltet euch von fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten" (1.Pt 2,11). „So lasset nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihr Gehorsam zu leisten in seinen Lüsten“ (Rö 6,12). „Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst“ (1.Kor 6,18-20). „Ziehet an den Herrn Jesus Christus und wartet [pflegt] des Leibes, doch also, dass er nicht geil werde“ (Rö 13,14). „So tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind, Hurerei, Unreinigkeit, schändliche Brunst, böse Lust und den Geiz, welcher ist Abgötterei, um welcher willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens“ (Kol 3,5-6). „Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden" (Gal 5,24), „dieweil wir wissen, dass unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf dass der sündliche Leib aufhöre, dass wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen“ (Rö 6,6). „Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, dass ihr nicht tut, was ihr wollt“ (Gal 5,16-17).
„Ich betäube meinen Leib und zähme ihn, dass ich nicht den andern predige, und selbst verwerflich werde“ (1.Kor 9,27). „Ich erwarte und hoffe sehr, dass ich nichts tun werde, dessen ich mich schämen müsste, sondern dass jetzt genauso wie bisher Christus an mir und durch mich in aller Öffentlichkeit groß gemacht wird - sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod“ (Phil 1,20).
„Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes“ (2.Kor 7,1).

Rechte Sexualerziehung
Die Kinder sollten frühzeitig zur Keuschheit und Liebe zu Gott erzogen werden. Dadurch lernen sie ihre weltlichen Bedürfnisse leichter zu besiegen und können dann auch als Erwachsene ihr Fleisch leichter beherrschen: „Wie man einen Knaben gewöhnt, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird“ (Spr 22,6). „Auch einen Knaben kennt man an seinem Wesen, ob er fromm und redlich werden will“ (Spr 20,11).
Auch sollten die Eltern ihren Kindern in Worten und Tat Vorbilder der Frömmigkeit sein. „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst oder aufstehst“ (5. Mo 6,6-7).









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