Organspende - Bibelverstehen

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Was sagt die Bibel zur Organspende?

Was ist unter Organspende zu verstehen?
Organspende bedeutet das zur Verfügung stellen von Organen eines lebenden oder verstorbenen Menschen zur Transplantation oder Forschungszwecken. Voraussetzung für eine postmortale Organspende ist die Feststellung des Hirntodes.

Sind hirntote Menschen tote Menschen?
Die Definition des Hirntodes beruht auf einem 1968 veröffentlichten Konzept der Harvard Medical School. Vorher galt ein Mensch als tot, wenn seine Atmung und Herztätigkeit stillstand. Doch durch die Entwicklung der Ersten Hilfe, der Beatmung und anderer intensivmedizinischer Techniken wurde auch schwer Hirngeschädigten ein Weiterleben ermöglicht - allerdings befanden sich dann einige der Patienten im irreversiblen Koma. Zur Klärung des Status dieser Patienten wurde eine neue Todesdefinition festgelegt. Dabei wurde berücksichtigt, dass diese Patienten trotz intensivmedizinischer Behandlung in absehbarer Zeit sterben würden. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hirntod)

Bis dahin hatte durch die Jahrtausende gegolten, dass ein Mensch erst dann verstorben, erst dann tot war, wenn sein gesamter Organismus, die Herzatmung und damit der gesamte Kreislauf, zum Stillstand gekommen war. Der Körper des Verstorbenen erkaltete, Totenflecken zeigten sich, die Leichenstarre stellte sich ein, der Verwesungsprozess begann, die Seele löste sich durch das Zerreißen des silbernen Bandes (Pred 12,1-7 (6)) irreversibel vom irdischen Körper um ins Jenseits einzugehen.

Weitere und ausführlichere Infos zur Organspende: hier  

Hirntote sind in Wirklichkeit sterbende Menschen
Ihr Herz schlägt noch, das Blut zirkuliert und der Körper ist warm. Nur lebend-frische Organe, wie z.B. das weiterhin schlagende Herz oder andere völlig durchblutete Organe können entnommen und transplantiert werden, nicht leblose Organe einer Leiche.
In der Bibel steht geschrieben „des Leibes Leben ist im Blut“ (3.Mo 17,11) und nicht „des Leibes Leben ist in seinem Gehirn“, wie es uns die neue juristische Todeszeitpunkt-Definition glauben machen will. Solange der Körper noch warm und durchblutet ist, befindet sich seine unsterbliche Seele in ihm und durchdringt ihn durch und durch. Gott spricht eindeutige Worte: „Und welcher Mensch… IRGEND (!) Blut isst, wider den will ich mein Antlitz setzen und will ihn mitten aus seinem Volk ausrotten. Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, dass eure Seelen damit versöhnt werden. Denn das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist. Darum habe ich gesagt den Kindern Israel: Keine Seele unter euch soll Blut essen, auch kein Fremdling, der unter euch wohnt… Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut, solange es lebt; und ich habe den Kindern Israel gesagt: Ihr sollt KEINES (!) Leibes Blut essen, denn des Leibes Leben ist in seinem Blut, wer es isst, der soll ausgerottet werden“ (3.Mo 17,10-14)!
„Allein merke, dass du das Blut nicht essest, denn das Blut ist die Seele; darum sollst du die Seele nicht mit dem Fleisch essen“ (5.Mo 12,23). „Esst das Fleisch nicht, das noch lebt in seinem Blut (1.Mo 9,4), also auch: Transplantiert das Fleisch nicht, das noch lebt in seinem Blut. Doch nur lebende, durchblutete Organe können transplantiert werden!
Bei der Organtransplantation wird also ein Stück Leben aus dem einen herausgerissen, um dieses Stück Leben in einem anderen einzuknebeln. Anschließend nimmt der Organempfänger für den Rest seines irdischen Lebens Medikamente um dieses Leben fest eingekerkert in sich gefangen zu halten, damit dieses Leben ja nicht entweicht.  Ein Vergehen am Leben selbst! Welch ein Frevel an Gott, dem Leben allen Lebens - dem Leben Selbst!

Die Organentnahme bewirkt erst den Tod
Vor der Organentnahme werden den Hirntoten muskelentspannende und schmerzstillende Medikamente verabreicht (die DSO empfiehlt zur „Optimierung des chirurgischen Eingriffs“ 5 Fentanyl, eines der stärksten Schmerzmittel, ca. 100 x stärker als Morphin), sie werden voll oder teilweise narkotisiert und - um den oftmals vorkommenden Abwehrbewegungen der „Toten“ vorzubeugen - am Operationstisch festgeschnallt. In der Schweiz ist Vollnarkose Vorschrift. Brauchen Tote derartige Behandlungen noch?
Mediziner töten auf grausame Weise mit dem Einverständnis von Staat und Kirche sterbende Menschen, doch Gott hat uns das Gebot gegeben: „Du sollst nicht töten.“ (2.Mo 20,13; 5.Mo 5,17)

Organspende ein Akt der Nächstenliebe?
Wenn auch der Hirntod ein irreversibles Versagen bestimmter Gehirnfunktionen bedeutet, so rechtfertigt dies dennoch nicht, Organe, Gewebe oder sonstige Körperteile zu entnehmen, was zum definitiven Erlöschen aller Lebensfunktionen, und damit erst zum Tod des Betroffenen führt. Freiwillige Organspende beim Hirntod ist ein Aufruf zur eigenen Tötung, Hilfe zum Selbstmord. Dies kann auch nicht gerechtfertigt werden mit „niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde“ (Joh 15,13), denn wer aus Liebe zu seinen Freunden sein Leben auf eine Art und Weise lässt, die gegen Gottes Ordnung und Seine Gebote verstößt, versündigt sich dennoch und wird sich die daraus folgende Sanktion gefallen lassen müssen! „In seiner [des Herrn!] Hand ist die Seele alles dessen, was da lebt, und der Geist des Fleisches aller Menschen“ (Hi 12,9-10). Erteilen Angehörige die Erlaubnis, so stimmen sie der aktiven Sterbehilfe bzw. Mord zu. „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: "Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein."“(Mt 5,21; s.a. 2.Mo 20,13; 2.Mo 21,12; 3.Mo 24,17; 5.Mo 5,17; Mt 19,18; Mk 10,19; Lk 18,20; Rö 13,9; Jk 2,11).

Einen Sterbenden bei lebendigem Leibe auszuschlachten hat nichts mit Nächstenliebe zu tun.
Jesus weist darauf hin: „Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete“ (Joh 15,14).
Dazu gehört auch, aus Liebe alles auferlegte Leid - sein eigenes Kreuz - in Demut bis zu Ende tragen, den bitteren Kelch nicht abzuweisen (Lk 22,42). Wer Jesus Freund sein will, muss bereit sein, Ihm ausnahmslos in Allem nachzufolgen (Lk 9,23-24; Mt 10,38; Mt 16,24-15; Lk 9,24; Jh 12,25). Dazu gehört auch, das auferlegte (Leidens-) Kreuz in Demut und Geduld bis zum Tod auf sich zu nehmen. „Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, dass der Sohn Gottes dadurch geehrt werde“ (Joh 11,4). „Wer am Fleisch leidet, der hört auf von Sünden, dass er hinfort die noch übrige Zeit im Fleisch nicht der Menschen Lüsten, sondern dem Willen Gottes lebe“ (1.Pt 4,1-4).
Niemand weiß, wie lange nach Gottes ewigem Ratschluss seine Zeit auf Erden dauert. Niemand weiß, wie viel Trübsal während seines Erdenwandels seiner warten, doch „ich achte der keines, ich halte mein Leben auch nicht selbst teuer, auf dass ich vollende meinen Lauf mit Freuden“ (Apg 20,22-24), denn Jesus spricht: „Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert“ (Mt 10,38). „Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten. Und welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst? Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel“ (Lk 9,23ff). „Das Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft“ (1.Kor 1,18).

Doch wer möchte in einer materialistischen Gesellschaft, die ewiges Jung- und Dynamisch-Sein suggeriert, noch sterben? Ein jeder hofft, sich auf Kosten eines anderen Überleben erkaufen zu können. Viele Schwerkranke ersehnen sich, alsbald ein neues Herz, eine neue Leber etc. zu erhalten, erhoffen sich den Hirntod eines anderen Menschen, um von ihm das benötigte Organ zu bekommen. Meistens wollen die Aspiranten gar nicht wissen, von wem das neue Organ stammt. Vergessen ist: „Lass dich nicht gelüsten, was dein Nächster hat.“ (2.Mo 20,17). Man möchte nichts davon wissen, dass unser Leib ein uns anvertrautes Gut Gottes ist, nicht uns, sondern Ihm gehört, denn „in Seiner [des Herrn] Hand ist die Seele alles dessen, was da lebt, und der Geist des Fleisches aller Menschen“ (Hi 12,9-10). „Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst“ (1.Kor 6,19)? „Christus ist gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, dass ER über Tote und Lebendige Herr sei“ (Rö 14,9). „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi“ (1.Thess 5,23). „Dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit. Wenn aber das Verwesliche wird anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: "Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" (1.Kor 15,53-54).

Organverteilerstellen handeln weltweit mit ausgeschlachteten Körperteilen. Verwertet wird, was immer nur möglich ist. Der Mensch ist zur Ware degradiert, an der sehr gut verdient wird. Von Gott zugelassen, daher erlaubt? Nein, denn „gleichwie sie nicht geachtet haben, dass sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt, voll alles Ungerechten, Hurerei, Schalkheit, Geizes, Bosheit, voll Neides, Mordes, Haders, List, giftig, Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hoffärtig, ruhmredig, Schädliche, den Eltern ungehorsam, Unvernünftige, Treulose, Lieblose, unversöhnlich, unbarmherzig. Sie wissen Gottes Gerechtigkeit, dass, die solches tun, des Todes würdig sind“ (Rö 1,28-32). „Ein jeglicher aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit“ (1.Kor 3,8).

Hirntote werden nicht mehr liebevoll bis zu ihrem Leibestod begleitet. Niemand steht ihnen in ihrer letzten Stunde bei. Die Angehörigen werden aus dem Krankenzimmer geschickt, der Betroffene auf den kalten OP-Tisch gelegt, sein Körper vom Kopf bis zum Schambein aufgesägt... Anverwandte, die anschließend den Leichnam nochmals sahen, berichten, dass sich in den Gesichtern der Verstorbenen ein entsetzliches Leiden widerspiegelte, Schmerz und Angst abzulesen waren. Jesus sagt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Mk 12,31). Ist Liebe darin, wenn ein lebendig-warmer Körper, in dem das Herz noch schlägt und das Blut zirkuliert, aufgeschlitzt und ausgeschlachtet, das lebende Herz, lebende Organe herausgerissen werden? Sollen wir nicht „barmherzig sein wie auch unser Vater barmherzig ist“ (Lk 6,36)? Jesus sagt: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten [damit auch hirntoten, sterbenden] Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40)!

Mit einer Organspende neues Leben schenken oder Herr über Leben und Tod sein wollen?
Neben erfolglosen Transplantationsversuchen „sinken die Überlebensraten nach einer Transplantation in Deutschland dramatisch ab. Haben bis vor wenigen Jahren neun von zehn Lebertransplantierte zumindest das erste Jahr nach der Übertragung überlebt, sind es heute nur noch 72 Prozent, wie Professor Björn Nashan, Direktor der Klinik für Transplantationschirurgie am Uni-Klinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), sagt.“ (Quelle: http://www.welt.de/gesundheit/article10244259/Deutsche-ueberleben-Transplantation-immer-kuerzer.html 12.10.2010)
Oftmals erkranken neu eingepflanzte Organe, verschleißen sich, müssen nicht selten nach ein paar Jahren wieder ausgetauscht werden, was neben mehreren Möglichkeiten schon deshalb nicht verwunderlich ist, wenn nicht die Grundursache der Erkrankung erforscht und beseitigt wird. Organempfänger sind für den Rest ihres irdischen Lebens abhängig von Ärzten und Medikamenten, müssen vor allem immunsuppresive Medikamente einnehmen, damit das fremde Organ nicht abgestoßen wird. Das setzt die eigene Immunkraft herab und öffnet Viren, Bakterien und Pilzen ungehindert den Eingang in den Körper, die wiederum neue Krankheiten hervorrufen. Der Krankheit-Medikamenten-Kreislauf zirkuliert. Doch man will nicht verstehen: „Was soll ich mein Fleisch mit meinen Zähnen davontragen und meine Seele in meine Hände legen? Siehe, er wird mich doch erwürgen, und ich habe nichts zu hoffen; doch will ich meine Wege vor ihm verantworten. Er wird ja mein Heil sein“ (Hi 13,14-16).

Organempfänger haben auch mit den seelischen Folgen der Organübertragung zu kämpfen. Nicht selten kommen Wesensveränderungen bei Menschen mit Fremdorganen vor, Vorlieben und Neigungen des Organspenders machen sich deutlich bemerkbar. Vielfach wird berichtet, dass man neben oder in sich noch jemanden anderen oder etwas Fremdes verspüre. Da die Seele während ihres Erdenlebens mit ihrem Körper und seinen Organen verbunden ist, bleibt sie es auch weiterhin mit ihren noch in einem oder mehreren fremden Körpern weiterlebenden Organen, teilt sich darüber mit. Anstatt den für sie vorgesehenen Weg im Jenseits gehen zu können, bleibt die Seele gefangen in einem fremden Körper und damit erdgebunden, „die Seele ist gebeugt zur Erde; ihr Leib klebt am Erdboden“ (Ps 44,26). Ihr Flehen zum Herrn: „Mache dich auf, hilf mir und erlöse mich um deiner Güte willen!“ (Ps 44,27) wird unterdrückt durch Medikamente, die die Abstoßung des eingepflanzten Organs verhindern.

Dass eine geistige Verbindung zwischen Seele und Körper besteht, ergibt sich aus der Tatsache, dass ein Körper ohne eine Seele gar nicht leben kann, ist aber auch in vielen Bibelstellen belegt, z.B. in Rö 8, 12-13; 1.Kor 3,3; 2.Kor 12,20; Kol 2,5-10; Gal 5,24; Rö 8,12).

Der Preis für ein paar irdische Jahre verlängertes Leibesleben ist hoch. Billigend wird dafür die Tötung eines sterbenskranken Menschen in Kauf genommen. Wer die Unversehrtheit des Menschen verletzte, wurde nach dem Alten Testament hart bestraft. So steht geschrieben in 2.Mo 21,12ff, Vergehen gegen Leib und Leben: „Wer einen Menschen schlägt, dass er stirbt, der soll des Todes sterben. Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern Gott hat ihn lassen ungefähr in seine Hände fallen, so will ich dir einen Ort bestimmen, dahin er fliehen soll. Wo aber jemand seinem Nächsten frevelt und ihn mit List erwürgt, so sollst du denselben von meinem Altar nehmen, dass man ihn töte. Wer Vater und Mutter schlägt, der soll des Todes sterben. Wer einen Menschen stiehlt, es sei, dass er ihn verkauft oder dass man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben. Wer Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben.  Wenn Männer mit einander hadern und einer schlägt den andern mit einem Stein oder mit einer Faust, dass er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt: kommt er auf, dass er ausgeht an seinem Stabe, so soll, der ihn schlug, unschuldig sein, nur dass er ihm bezahle, was er versäumt hat, und das Arztgeld gebe. Wer seinen Knecht oder seine Magd schlägt mit einem Stabe, dass sie sterben unter seinen Händen, der soll darum gestraft werden.“
Ja, „mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen (Lk 6,38).

Gottes Worte gelten weiterhin: „Ich bin der Herr, dein Gott.“ (2.Mo 20,2) „Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.“ (Jak 4,4)
Doch wer will schon noch zu jenen gehören: „Sie fielen aber auf ihr Angesicht und sprachen: Ach Gott, der du bist ein Gott der Geister alles Fleisches!“ (4.Mo 16,22)?


Der Mensch will Gott spielen
Mit Organtransplantationen will der Mensch selbst entscheiden über Leben und Tod, greift in die Ordnung und den Willen Gottes ein. Jung sein, jung bleiben und um jeden Preis so lange als möglich auf Erden leben und sich amüsieren heißt die Devise der heutigen Spaß- und Wegwerf-Gesellschaft. Von der Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes will man nichts mehr wissen, das ist unmodern, out. Aus den Kirchen wird das ‚Vater Unser, DEIN Wille geschehe!‘ hinaus gefegt, die Anerkennung, dass Gott der Herr ist, es SEINEM Ratschluss entspringt, was ER Handzulässt oder gibt, was der eine oder andere zu leiden hat, und es in SEINER Hand liegt, die Seele abzurufen, wenn es Zeit für sie ist, die Welt zu verlassen um in ihre ewige Heimat zurückzukehren, in einem dunklen Winkel versteckt (Krankheit, Leid und Not - warum lässt Gott das zu?). Der Mensch will Gott spielen, in das von Gott geschenkte und Ihm gehörende Leben eingreifen (Hi 1,21), selbst bestimmen: dem einen, durch den Gehirntod untauglich geworden für die Gesellschaft, das Leben nehmen (Hirntote sind noch nicht tot!) um es zu Forschungszwecken zu nutzen oder einem anderen - vielleicht und möglicherweise - ein wenig zu verlängern, wobei es vollkommen gleichgültig ist, woher die Organe kommen, ist doch egal, ob legal oder illegal, von einheimischen Spendern oder Armen aus Entwicklungsländern, die das einzige was sie besitzen - ihre Organe - für ihr Überleben an reichere Länder verkaufen, oder wie in China üblich, Verbrecher hingerichtet und ausgeschlachtet werden; besorgt wird auf Bestellung. Doch „irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“ (Gal 6,7)

„Ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe.“ (Mt 5,17; Lk 16,17)
„Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?“ (Mt 16,26; Mk 8,36)
"Alles Fleisch ist wie Gras und verdorrt“ (1.Pt 1,24; Jk 1,11). „Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden?“ (Gal 3,3) „So sind wir nun, liebe Brüder, Schuldner nicht dem Fleisch, dass wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben“ (Rö 8,12). „Sehet zu, dass ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet“ (Gal 5,13), denn „wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten“ (Gal 6,8). „Sehnlich warte und hoffe ich, dass ich in keinerlei Stück zu Schanden werde, sondern dass mit aller Freudigkeit, gleichwie sonst allezeit also auch jetzt, Christus hoch gepriesen werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn“ (Phil, 1,19-22).

Gott allein ist der Herr über Leben und Tod:
„Ich bin der Herr und außer mir ist kein Heiland. Ihr seid meine Zeugen, spricht der Herr; so bin ich euer Gott. Auch bin ich, ehe denn ein Tag war, und ist niemand, der aus meiner Hand erretten kann“ (Jes 43,11-13). „Seht ihr nun, dass ich's allein bin und ist kein Gott neben Mir! Ich kann töten und lebendig machen, ich kann schlagen und heilen, und ist niemand, der aus meiner Hand errette“ (5.Mo 32,39).
„Bei ihm ist Weisheit und Gewalt, Rat und Verstand. Siehe, wenn er zerbricht, so hilft kein Bauen“ (Hi 12,13-14).
„Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der ein Herr ist Himmels und der Erde, bedarf niemanden, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt“ (Apg 17,24-25).
„Keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn“ (Rö 14,7-8). Wir gehören nicht uns selbst, auch nicht unser Körper, sondern Gott.
„Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst“ (1.Kor 6,19). „Und welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst?“ (Lk 9,25) „und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?“ (Mt 16,26; Mk 8,36)

Ein Christ sollte sich nicht unter dem falschen Vorwand der Nächstenliebe und dem Argument Leben schenken zu können verführen lassen und in Gottes Willen eingreifen wollen. Jesus rät: „Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe“ (Mt 7,15).

„Weh der greulichen, unflätigen, tyrannischen Stadt! Sie will nicht gehorchen noch sich züchtigen lassen; sie will auf den Herrn nicht trauen noch sich zu ihrem Gott halten. Ihre Fürsten sind unter ihnen brüllende Löwen und ihre Richter Wölfe am Abend, die nichts bis auf den Morgen übriglassen. Ihre Propheten sind leichtfertig und Verächter; ihre Priester entweihen das Heiligtum und deuten das Gesetz freventlich. Der Herr, der unter ihnen ist, ist gerecht und tut kein Arges. Er lässt alle Morgen seine Rechte öffentlich lehren und lässt nicht ab; aber die bösen Leute wollen sich nicht schämen lernen. Ich habe Völker ausgerottet, ihre Schlösser verwüstet und ihre Gassen so leer gemacht, dass niemand darauf geht; ihre Städte sind zerstört, dass niemand mehr da wohnt. Ich ließ dir sagen: Mich sollst du fürchten und dich lassen züchtigen! so würde ihre Wohnung nicht ausgerottet und der keines kommen, womit ich sie heimsuchen werde. Aber sie sind fleißig, allerlei Bosheit zu üben. Darum, spricht der Herr, müsset ihr mein auch harren, bis ich mich aufmache zu seiner Zeit, da ich auch rechten werde und die Heiden versammeln und die Königreiche zuhauf bringen, meinen Zorn über sie zu schütten, ja, allen Zorn meines Grimmes; denn alle Welt soll durch meines Eifers Feuer verzehrt werden“ (Zeph 3,1ff).

„Gleichwie sie nicht geachtet haben, dass sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt, voll alles Ungerechten … Sie wissen Gottes Gerechtigkeit, dass, die solches tun, des Todes würdig sind“ (Rö 1,28-32). „Ein jeglicher aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit“ (1.Kor 3,8). „Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten“ (Gal 6,7).

Die Bibel unzeitgemäß? Gottes Ordnung zuwiderlaufende Handlungen hatten schon immer ihre sanktionierenden Folgen. Wenn die Menschen zu sehr von Ihm abfielen, kamen Gerichte über sie. Gott kann man nicht modernisieren, gottwidrigem Verhalten unterjochen. Der Herr: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht“ (Mt 24,35; Lk 21,33; Mk 13,31). „Wir werden alle vor den Richtstuhl Christi dargestellt werden, denn es steht geschrieben: So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir sollen alle Kniee gebeugt werden, und alle Zungen sollen Gott bekennen. So wird nun ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben“ (Rö 14,10-12). „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf dass ein jeglicher empfange, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse“ (2.Kor 5,10).

Christen sollten wissen, „so unser irdisch Haus [der Leib] dieser Hütte zerbrochen wird, dass wir einen Bau haben, von Gott erbauet, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist, im Himmel, sehnen wir uns auch nach unsrer Behausung [ewiges Leben], die vom Himmel ist, und uns verlangt, dass wir damit überkleidet werden; so doch, wo wir bekleidet und nicht bloß erfunden werden. Denn dieweil wir in der Hütte [dem Leib] sind, sehnen wir uns und sind beschwert; sintemal wir wollten lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden, auf dass das Sterbliche würde verschlungen von dem Leben. Der uns aber dazu bereitet, das ist Gott“ (2.Kor 5,1-5). „Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, außer dem Leibe zu wallen und daheim zu sein bei dem Herrn“ (2.Kor 5,8), denn wir „sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung“ (Rö 8,23). „Wie ich sehnlich warte und hoffe, dass ich in keinerlei Stück zu Schanden werde, sondern dass mit aller Freudigkeit, gleichwie sonst allezeit also auch jetzt, Christus hoch gepriesen werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn“ (Phil 1,20-21).


„Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch,
und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden
                unsträflich auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi.“
1.Thessalonicher 5,23












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