Kontakt mit Geistern - Bibelverstehen - Bibelverstehen

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Kontakt mit der Geisterwelt

Mit der Geisterwelt auf irgendeine Weise zu kommunizieren, von dort Hilfe für aktuelle Probleme bzw. Zukunftsdeutungen zu erhalten fasziniert viele Menschen. Und so ist auch das Angebot sogenannter Channels (Medien) groß, die für sich in Anspruch nehmen mit der jenseitigen Welt Verbindung aufnehmen und Botschaften von übernatürlichen Wesen wie Engeln, sogenannten aufgestiegenen Meistern, Gott, höheren Geistwesen empfangen zu können. Die Praxis zeigt ständig, dass dies durchaus möglich ist und auch funktioniert. Ungeklärt bleibt dabei jedoch meistens, wer tatsächlich hinter diesen unsichtbaren Wesen steckt, denn gleich welcher Beteuerung wissen wir doch, dass sich selbst der Satan als Engel des Lichts verstellt (2.Kor 11,14). Wer nicht die wahrhaftige Gabe zur Unterscheidung der Geister besitzt, ist ziemlich schutzlos allen Informationen und Weisungen aus der geistigen Welt ausgeliefert und kann auf vielerlei Weise von Geistwesen manipuliert werden.

Betrachten wir aber nun einmal was die Bibel grundsätzlich zu einem Kontakt mit der geistigen Welt aussagt:
„Da aber sein Schwiegervater sah alles, was er dem Volke tat, sprach er: Was ist's, das du tust mit dem Volk? Warum sitzt du allein, und alles Volk steht um dich her von Morgen an bis zu Abend? Mose antwortete ihm: Das Volk kommt zu mir, Gott um Rat zu fragen. Denn wo sie was zu schaffen haben, kommen sie zu mir, dass ich richte zwischen einem jeglichen und seinem Nächsten und zeige ihnen Gottes Rechte und seine Gesetze.“ (2.Mo 18,14-16)
„Von dem Ort will ich [Gott] mich dir bezeugen und mit dir reden, nämlich von dem Gnadenstuhl zwischen den zwei Cherubim [Engel von hohem Rang], der auf der Lade des Zeugnisses ist, alles, was ich dir gebieten will an die Kinder Israel.“ (2.Mo 25,22)
„Und wenn Mose in die Hütte des Stifts ging, dass mit ihm geredet würde, so hörte er die Stimme [Gottes] mit ihm reden von dem Gnadenstuhl, der auf der Lade des Zeugnisses war, dort ward mit ihm geredet.“ (4.Mo 7,89)
„Daselbst will ich [Gott] mich den Kindern Israel bezeugen und geheiligt werden in meiner Herrlichkeit.“ (2.Mo 29,43)
„Und er ratfragte den Herrn; aber der Herr antwortete ihm nicht, weder durch Träume noch durchs Licht noch durch Propheten.“ (1.Sam 28,6)
„Und da Abjathar den Leibrock zu David gebracht hatte, fragte David den Herrn und sprach: Soll ich den Kriegsleuten nachjagen, und werde ich sie ergreifen? Er sprach: Jage ihnen nach! du wirst sie ergreifen und Rettung tun.“ (1.Sam 30,7-8)
„Und Saul sprach: Lasst uns hinab ziehen den Philistern nach bei der Nacht und sie berauben, bis dass es lichter Morgen wird, dass wir niemand von ihnen übriglassen. Sie antworteten: Tue alles, was dir gefällt. Aber der Priester sprach: Lasst uns hierher zu Gott nahen. Und Saul fragte Gott: Soll ich hinab ziehen den Philistern nach? Und willst du sie geben in Israels Hände? Aber er antwortete ihm zu der Zeit nicht. Da sprach Saul: Lasst herzutreten alle Obersten des Volks, und erfahret und sehet, an welchem die Sünde sei zu dieser Zeit; denn so wahr der Herr lebt, der Heiland Israels, und ob sie gleich an meinem Sohn Jonathan wäre, so soll er sterben! Und niemand antwortete ihm aus dem ganzen Volk. Und er sprach zu dem ganzen Israel: Seid ihr auf jener Seite; ich und mein Sohn Jonathan wollen sein auf dieser Seite. Das Volk sprach: Tue, was dir gefällt. Und Saul sprach zu dem Herrn, dem Gott Israels: Schaffe Recht! Da ward Jonathan und Saul getroffen; aber das Volk ging frei aus. Saul sprach: Werft über mich und meinen Sohn Jonathan! Da ward Jonathan getroffen. Und Saul sprach zu Jonathan: Sage mir, was hast du getan? Jonathan sagte es ihm und sprach: Ich habe ein wenig Honig gekostet mit dem Stabe, den ich in meiner Hand hatte; und siehe, ich muss darum sterben. Da sprach Saul: Gott tue mir dies und das, Jonathan, du musst des Todes sterben. Aber das Volk sprach zu Saul: Sollte Jonathan sterben, der ein solch großes Heil in Israel getan hat! Das sei ferne! So wahr der Herr lebt, es soll kein Haar von seinem Haupt auf die Erde fallen; denn Gott hat's heute durch ihn getan. Also erlöste das Volk Jonathan, dass er nicht sterben musste.“ (1.Sam 14, 36-45)
„Und Gideon machte einen Leibrock daraus und setzte ihn in seine Stadt zu Ophra. Und ganz Israel trieb damit Abgötterei daselbst, und er geriet Gideon und seinem Hause zum Fall.“ (Ri 8,27)
„Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und führte sie beiseits auf einen hohen Berg. Und er ward verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie ein Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so wollen wir hier drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Da er noch also redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören!“ (Mt 17,1-5)
„In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselben Geist; einem andern der Glaube in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen in demselben Geist; einem andern, Wunder zu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeglichen seines zu, nach dem er will.“ (1.Kor 12,7-11)
„Weissager aber lasset reden zwei oder drei, und die andern lasset richten.“ (1.Kor 14,29) Anmerkung: Weissagen (etym. wîzzago Prophet) bedeutet in biblischer Sprache göttlich inspiriert über Dinge zu reden, die auf das Reich Gottes Bezug nehmen und Zukünftiges zum Wohle aller vorauszusagen. Wahrsagerei verfolgt niedere Zwecke und entspringt der Inspiration durch niedere Geistwesen und geheimer Künste, gibt Aufschluss über alles Verborgene, nicht nur über die Zukunft.
„Den Geist dämpfet nicht, die Weissagung verachtet nicht; prüfet aber alles, und das Gute behaltet.“ (1.Thess 5,19-21)
„Strebet nach der Liebe! Fleissiget euch der geistlichen Gaben, am meisten aber, dass ihr weissagen möget.“ (1.Kor 14,1+39)

Hieraus wird ersichtlich, dass nicht nur in der Tat ein Kontakt zur geistigen Welt möglich, sondern auch dann von Gott zugelassen und erlaubt ist, wenn Er dabei um Rat gefragt wird und es dem allgemeinen Wohl und Nutzen dient. Voraussetzung ist jedoch eine klare und eindeutige Entscheidung für Gott und ein tatkräftiges Leben nach Seinen Geboten: „Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle: Lass los, welche du mit Unrecht gebunden hast; lass ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last, brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch. Alsdann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Besserung wird schnell wachsen, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird dich zu sich nehmen. Dann wirst du rufen, so wird dir der Herr antworten; wenn du wirst schreien, wird er sagen: Siehe, hier bin ich. So du niemand bei dir beschweren wirst noch mit dem Fingern zeigen noch übel reden und wirst den Hungrigen lassen finden dein Herz und die elende Seele sättigen: so wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag; und der Herr wird dich immerdar führen und deine Seele sättigen in der Dürre und deine Gebeine stärken; und du wirst sein wie ein gewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, welcher es nimmer an Wasser fehlt; und soll durch dich gebaut werden, was lange wüst gelegen ist; und wirst Grund legen, der für und für bleibe; und sollst heißen: Der die Lücken verzäunt und die Wege bessert, dass man da wohnen möge. So du deinen Fuß von dem Sabbat kehrst, dass du nicht tust, was dir gefällt an meinem heiligen Tage, und den Sabbat eine Lust heißt und den Tag, der dem Herrn heilig ist, ehrest, so du ihn also ehrest, dass du nicht tust deine Wege, noch darin erfunden werde, was dir gefällt oder leeres Geschwätz.“ (Jes 58, 6-13)

Wer jedoch nicht an Gott, uns Menschen in Jesus Christus erschienen, glaubt, kein Ihm wohlgefälliges Leben Seinen Geboten nach werktätig führt und nicht Ihn anruft, verbindet sich beim Channeln (Kanal sein/sich für Geistwesen öffnen) mit geistigen Mächten und Kräften fragwürdiger bzw. schlechter Herkunft und wird einstens seinen Preis dafür bezahlen müssen (s.a. „Was ist universelle Energie?“), denn „wo euer Schatz (Neigung) ist, da wird auch euer Herz sein“ (Lk 12,34). Schlechte Geistwesen verlangen immer ihren Preis für ihre Hilfe, ihr Ziel ist es, die sich mit ihnen verbindende Person zu dominieren, sich untertänig zu machen, über die sie dann ihr wahren Ziele verfolgen können, und „...von wem jemand überwunden ist, des Knecht ist er geworden“ (2.Petr. 2,19).“ „Ihr sollt euch nicht wenden zu den Wahrsagern, und forscht nicht von den Zeichendeutern, dass ihr nicht an ihnen verunreinigt werdet; denn ich bin der Herr, euer Gott.“ (3.Mo 19,31) „Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen.“ (3.Mo 20,27, s.a. 2.Mo 22,17)

Wer einen Kontakt zur geistigen Welt haben möchte, sollte sich bewusst sein, dass es dort viele Geister gibt, die sich Menschen suchen, über die sie auf der Erde wirken können. Und dass es sich dabei nicht nur um gute, sondern auch schlechtgesinnte handelt, dürfte einem jeden klar sein. Darum heißt es vorsichtig sein und es sollte niemals vergessen werden, dass „wir nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen haben, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel“. (Eph 6,12)

Dies gilt auch für diejenigen, die zwar nicht für sich selbst das Channeln (Kanal für Geistwesen sein) erlernen/sein wollen, sondern nur deren Hilfe in Anspruch nehmen. Denn durch die Inanspruchnahme einer Person, die einen Kontakt zu einem unreinen Geist hat und von dem man sich über diese Person Hilfe erbittet, ist man auch durch diese Person nach dem Kausalgesetz selbst betroffen.: „Wenn eine Seele sich zu den Wahrsagern und Zeichendeutern wenden wird, dass sie ihnen nachfolgt, so will ich mein Antlitz wider dieselbe Seele setzen und will sie aus ihrem Volk ausrotten.“ (3.Mo 20,6) Und so „habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr“ (Eph 5,11), denn „wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht“ (Joh 12,35). „Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen [...] gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige Herr." (2.Kor 6,11ff) „Wer aber Unrecht tut, der wird empfangen, was er unrecht getan hat.“ (Kol 3,25)

Vor einem Kontakt mit schlechten Geistwesen wird in der Heiligen Schrift immer wieder gewarnt: „dass  nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage.“ (5. Mo 18, 10-11) „Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müsst die Wahrsager und Zeichendeuter fragen, die da flüstern und murmeln so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott fragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen fragen? (Jes 8,19) „Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hüte, auf dass er lebendig bleibe: so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.“ (Hes 3,18)

Was ist nun unter ‚die Toten fragen‘ gemeint?
Wie wir den Aussagen der Heiligen Schrift entnehmen können, wird der Begriff ‚tot‘ teils im materiell-wörtlichen, teils im bildhaften, also symbolischen Sinn gebraucht. Im materiell-wörtlichen Sinn sind ‚Tote‘ irdisch Verstorbene, deren Körper begraben oder verbrannt worden ist: „Ich bin ein Fremder und Einwohner bei euch; gebt mir ein Erbbegräbnis bei euch, dass ich meinen Toten begrabe, der vor mir liegt.“ (1.Mo 23,4) „Da stand Pharao auf und alle seine Knechte in derselben Nacht und alle Ägypter, und ward ein großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus, darin nicht ein Toter war.“ (2.Mo 12,30) „Sechs Tage vor Ostern kam Jesus gen Bethanien, da Lazarus war, der Verstorbene, welchen Jesus auferweckt hatte von den Toten“ (Joh 12,1)
Bei ‚Toten‘ in der Bild- bzw. Symbolsprache handelt es sich um Menschen und Geister, die von Gott und Seiner Ordnung abgefallen sind. Dies zeigt sich bereits bei Adam. Der Sündenfall führte nicht zum leiblichen sondern dem geistigen Tod, da durch das Essen der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis Adam und Eva der Verführung Satans erlagen, somit beide auf die Seite des Widersachers Gottes und damit aus Seiner heiligen Ordnung traten: „Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben.“ (1.Mo 2,16-17)
Genauso symbolisch zu verstehen ist: „ Jesus sprach zu ihm: Folge du mir und lass die Toten ihre Toten begraben!“ (Mt 8,22; Lk 9,60), wie auch die Aussage im Gleichnis vom verlorenen Sohn: „Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden“ (Lk 15,32). Weitere Beispiele, die nur dann einen Sinn ergeben, wenn sie nicht materiell-wörtlich, sondern bildhaft-symbolisch interpretiert werden: Pr 9,5 u. 10; Mt 22,32; Mk 12,27; Lk 20,38; Lk 24,5; Joh 5,21; Joh 5,25; Eph 5,13-14.
Als ‚tot‘ und ‚Tote‘ werden in der Bibel all jene betrachtet, die von Gott und Seiner Ordnung abgefallen sind. Das sind sowohl gefallene Engel (Dämonen, Teufel, selbsternannte Götter), können aber auch Menschen sein, die ihr Leben nach der Welt ausrichten und von dem wahren Gott nichts wissen wollen. ‚Tot‘ ist folglich ein Zustand der Trennung bzw. der Ferne von Gott und Seiner göttlichen Ordnung: „Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben.“ (Rö 5,12) „Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod.“ (Jak 1,15) „Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn.“ (Rö 6,23)
Im geistig-symbolischen Sinn gehören demnach zu den ‚Toten‘, die man nicht befragen, nicht beschwören soll, Satan selbst, aber auch Dämonen, arge Naturgeister, Abgötter, widergöttlich bösartige Lebende und Verstorbene, die sich von Gott abgewendet haben und damit dem Satan dienen. Wer sich mit ihnen einlässt zieht sich damit die Abhängigkeit von widergöttlichen Wesen und damit den geistigen Tod zu, denn: „Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“ (Rö 6,16). Daher soll auch „kein Mal [Tätowierung] um eines Toten willen an eurem Leibe reißen noch Buchstaben an euch ätzen; denn ich bin der Herr.“ (3.Mo 19,28), und: „Ihr seid die Kinder des Herrn, eures Gottes; ihr sollt euch nicht Male stechen noch kahl scheren über den Augen [Kasteiungen, Tätowierungen, Rituale] über einem Toten.“ (5.Mo 14,1)

Nur in dem wahren, einen Gott, uns Menschen erschienen in Jesus Christus ist Leben, was sich ausdrückt in Seinem Segen und Seiner Gnade. Wer nach Seinen Geboten lebt, ist unter Seiner Führung und unter Seinem Schutz, kann ein Leben in göttlicher Fülle führen: „Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest und du und dein Same leben mögt, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebet und seiner Stimme gehorchet und ihm anhanget. Denn das ist dein Leben und dein langes Alter, dass du in dem Lande wohnst, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat ihnen zu geben.“ (5.Mo 30, 19-20)

Wer sich mit ‚geistig Toten‘, also Satan und seinen Anhängern, der widergöttlichen Geisterwelt, einlässt, betreibt Abgötterei, was von Gott verboten ist, um die Menschen vor großen und langwierigen Schäden zu bewahren. Dies geschieht auch in den Fällen, in denen kein bestimmtes oder aber unbekannte Wesen wie z.B. ‚aufgestiegene Meister‘, ‚Gurus‘, Verstorbene, Naturgeister angerufen bzw. sich jemand mit irgendwelchen ‚Lichtenergien‘ verbindet. Er wird i.d.R. nicht mit gottbeauftragten Geistern kommunizieren, sondern sich mit geltungssüchtigen Verstorbenen, Lügengeistern oder gar Dämonen verbinden: „Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun gehorsam geworden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid. Denn nun ihr frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte der Gerechtigkeit geworden.“ (Rö 6,16-18), wodurch das ewige Leben erworben wird. Denn der Sold, den die Sünde zahlt, ist der geistige Tod, die Gnadengabe Gottes das ewige Leben.
Kontakte mit gottwidrigen Mächten und Kräften sind riskant und schädlich. Wer mit ihnen zusammenarbeitet oder sich ihnen sogar verschreibt, wird ihnen überlassen. Die Folgen sind meistens sehr hart und lange andauernd. Sie können sich in körperlichen und seelisch/geistigen Erkrankungen äußern und zu Um- bzw. Besessenheit führen (s.a.“Besessenheit“).Gott hat einem jeden einen freien Willen geschenkt. Wer sich freiwillig von Ihm abwendet, kann auch diesen Weg gehen, wird von Ihm aber so lange nicht angesehen, bis er seinen Fehler einsieht, bereut, umkehrt (Buße tut), und Jesus als seinen Herrn annimmt (3.Mo 20,6).
Johannes gibt uns in seinem ersten Brief, Kap. 4,1 den Rat: „Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.“ Wie aber kann man nun die Geister unterscheiden?
Die ganze Schöpfung, und damit auch alle Geister, sind Gott, erschienen in Jesus Christus („Wer ist Jesus Christus?“) untertan, müssen Ihm gehorchen. Wer egal auf welche Weise Kontakt mit Geistwesen hat, sollte sie ernsthaft im Namen Jesus Christus fragen, ob sie an Ihn glauben und von Ihm kommen. Antworten sie spätestens nach dem dritten Mal fragen nicht, sollte unverzüglich der Kontakt zu ihnen abgebrochen werden, denn „daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt“. (1.Joh 4,2-3)

„Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, dass wir erkennen den Wahrhaftigen […] Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Kindlein, hütet euch vor den Abgöttern! Amen.“ (1.Joh 5,20)
















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