Gottesferne und Gottesnähe - Bibelverstehen - Bibelverstehen

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Christ sein im Alltag
Gottesferne und Gottesnähe

Gott fern ist derjenige, der den Annehmlichkeiten und Reizen der Welt erliegt und weltlichen Genüssen und Vergnügungen nachstrebt. Da weltliche Vergnügungen auf die Dauer nicht beglücken und zufriedenstellen, da in ihnen keine wirkliche Liebe zu finden ist, lassen alle solchen Erlebnisse einen leeren, schalen bis widrigen Nachgeschmack zurück, was mit noch mehr Vergnügungen weltlicher Art zu kompensieren versucht wird, die Genusssucht beginnt, die für einen jeden seinen Neigungen entsprechend ganz unterschiedlich ausfällt. Wer Gefallen am Essen hat, fängt an zu schwelgen, wer sportliche Betätigung mag, sucht dort seine Genussbefriedigung, wer gerne ausgeht und mit anderen feiert, geht von einer Vergnügungsveranstaltung zu anderen, wer glaubt mit Alkohol und Drogen besser genießen oder damit seine Probleme lösen zu können, greift dazu. In all dem kann jedoch kein dauernder Halt gefunden werden, und endet oftmals in den bitteren Folgen der vorherrschenden Genusssucht, die sich dann in allerlei -  damit selbstverschuldeter -  Krankheit und Not kund gibt.

Gottesnähe dagegen ist, wenn die Liebe zu Gott im Herzen vorherrscht, das einzige Vergnügen und Bestreben darin liegt, Ihn noch immer mehr zu lieben, Seinen Willen zu erkennen und zu erfüllen. Dabei erfüllt Er das Herz mit Seiner Liebe, und es braucht nichts anderes mehr als eben diese Liebe, die frei und glücklich macht, aus der heraus handelnd Seinem Willen entsprochen wird und durch das stetige Wachsen zur Vollendung in Ihm führt.  



Die Menschen eilen nur deshalb auf der Jagd nach Vergnügungen hierhin
            und dorthin, weil sie die Leere ihres Lebens deutlicher erkennen als die
            Leere der jeweiligen neuen Unterhaltung, die sie lockt.
                                                                                                                  Blaise Pascal











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