Durch die Liebe zu Gott - Bibelverstehen - Bibelverstehen

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Durch die Liebe zu Gott

Viele Menschen halten ihre Liebe zu Gott fest in sich verschlossen und meinen, es werde die Zeit schon kommen wo Er sich ihnen nähern und sich ihnen erkennen geben werde, damit sie ihn dann unermesslich offen lieben können oder meinen, als Allwissender und Allsehender bemerke Er ihre Liebe in ihnen, so dass sie diese nicht nach außen bemerkbar werden lassen bräuchten.  Doch ganz so einfach ist es nicht.
Auch wenn die Liebe Gottes immer da ist, uns überall und ständig umgibt, so ist und bleibt sie ein freies Angebot, das ein jeder ergreifen oder es auch bleiben lassen kann. Wer sie ergreift, verbindet sich mit Ihm, tritt in eine Korrespondenz mit Ihm, wodurch Er ihn je nach dem gewachsenen Liebegrad tiefer und tiefer in die Liebe bzw.Wahrheit  einführen und zu Sich, der Quelle alles Lebens, ziehen kann.

Wer Ihn liebt, wird seine Liebe zu Ihm offen zeigen, indem er nach Seiner Liebe-Lehre leben und sie werktätig umsetzen wird, da dies die Brücke ist, über die wir wandeln müssen um zu Ihm zu gelangen.

„Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh 14,6)

„Liebet ihr mich, so haltet ihr meine Gebote. Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch bleibe ewiglich: den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ (Joh 14,15-17)

„So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh 8,31-32)  


Lebt ein Mensch lediglich sittlich und recht nach dem Gesetz und hält es aus freiem Willen streng und genau, und hält auf diese Weise durch den dem Verstand untergeordneten Willen den ihn anfeindenden Versuchungen stand, so wird er zwar damit auch dem Satan standhalten, hat ihn insoweit jedoch lediglich dem Fleischlichen nach bezwungen, da sein Rechttun nicht aus Liebe zu Gott, sondern aus Furcht vor Gott bzw. für eine Vorteilserheischung bei Gott, also aus seiner Eigenliebe, hervorgeht.

„Ihr habt Christum verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefallen.“ (Gal 5,4)

Gott als die Liebe Selbst ist das alleinige Leben in uns. Nur durch unsere Liebe zu und in Ihm und durch die rechte Haltung der Liebegebote aus Liebe zu Ihm, sowohl im Handeln, Reden wie auch im Denken, können wir in es eingehen.  

„Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1.Joh 4,16)

So nicht alle unsere Handlungen aus Liebe zu Ihm geschehen, welche uns allein Kraft zum Widerstehen der Hölle und allen ihren uns immer wieder begegnenden Versuchungen gibt, sind wir noch weit entfernt von Ihm, werden ruhe- und rastlos sein, da es uns ergehen wird wie jemandem, der seinen Willen vom kalten Verstand hat gefangen nehmen lassen, sich damit unter dessen Knechtschaft begab und dabei die Liebe unbeachtet ließ, und damit seine Freiheit und das wahre Leben aus ihr.

„Wie? Ist denn das Gesetz wider Gottes Verheißungen? Das sei ferne! Wenn aber ein Gesetz gegeben wäre, das da könnte lebendig machen, so käme die Gerechtigkeit wahrhaftig aus dem Gesetz.“ (Gal 3,2)

„Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, auf dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.“ (Rö 8,2-4)

Es ist daher wichtig, sich vor der rein verstandesmäßigen Beachtung Seiner Gesetze – als des toten Buchstabens der Heiligen Schrift – zu hüten, und in allen Gedanken und Handlungen die Liebe walten zu lassen, die allein uns zu unserem himmlischen Vater führt und uns mit Ihm verbindet.

„welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstaben, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“ (2. Kor 3,6)
„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.“ (Rö 13,9-10)

„So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.“ (Joh 15,10)





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