Die Bibel zu Drogen - Bibelverstehen - Bibelverstehen

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Was sagt uns die Bibel zu Drogen?

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob die Bibel Drogen verbieten würde, man fände in ihr keine Antworten dazu. Doch die Heilige Schrift macht auch zu diesem Problem sehr viele eindeutige Aussagen, auf einige wird im Nachfolgenden etwas näher eingegangen werden.

Es gibt unterschiedliche Drogen, natürliche und synthetische, mit denen sich der Mensch berauschen kann.  Dabei können die durch Drogeneinnahme erreichten Rauschzustände mit Trunkenheit gleichgesetzt werden, da hierdurch ein Zustand erzeugt wird, der Störungen in der Bewusstseinslage, den Wahrnehmungen und kognitiven (Denk-)Fähigkeiten und Affekten (Gemütserregungen) hervorruft, den die Bibel als abscheulich betrachtet (Spr 20,1; Spr 23,20; Jes 5,11-12; 22,13; 28,1,7-8; 56,12; Jo 1,5; Lk 21,34; 1.Kor 5,11; Rö 13,13; Eph 5,18), und auf die daraus entstehenden Konsequenzen hinweist: „Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, (sich berauschen) […] Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und die Lohe Stoppeln hinnimmt, also wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie verachten das Gesetz des Herrn Zebaoth“ (Jes 5,22). „Noch die Trunkenbolde […] werden das Reich Gottes ererben“ (1.Kor 6,10; Gal 5,21).

Bewusstseinserweiternde Drogen als Rauschmittel sind schon seit Alters her bekannt, und wurden besonders in Zusammenhang mit Spiritismus (Verkehr mit Geistern) und Zauberei eingenommen, um dadurch einen Kontakt zur Geisterwelt aufzunehmen. Das in der Bibel für Zauberei zugrunde liegende griechische Wort heißt „pharmakeia“, was  seiner buchstäblichen Bedeutung nach zum einen Zauber ausüben heißt, aber auch die Herbeiführung von Trancezuständen, Visionen oder Halluzinationen durch den Gebrauch von bewusstseinserweiternden Drogen bezeichnet. Das verbietet die Bibel, denn: „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: […] Abgötterei, Zauberei (also Gebrauch von bewusstseinserweiternden Drogen)“ (Gal 5,19-21), „[..] und taten auch nicht Buße für ihre Morde, Zauberei, Hurerei und Dieberei“(Off 9, 21). „Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge“ (Off 22,14-15).

Wer Drogen nimmt, weiß oftmals nicht, worauf er sich einlässt. Eines der größten Probleme der von der westlichen Kultur geprägten Menschen besteht in der Ignoranz einer unsichtbaren Welt. In ihr gehören Dämonen zu den Märchen; das Sich-Hinwenden zu okkulten Praktiken, Suchens geistiger Führer innerhalb der New-Age-Bewegung oder sich Öffnens mittels Einnahme bewusstseinserweiternder Drogen zur niederen geistigen Welt wird nicht als das angesehen was es eigentlich ist: sehr gefährlich (1.Tim 4,1).
Die Gesetze und Prinzipien des unsichtbaren - geistigen - Raumes sind genauso bindend wie die, die im weltlichen, materiellen Bereich gelten, wobei über allen das Gesetz der Anziehung das Bestimmende ist. Ein wahrhafter Nachfolger Jesu setzt sich allein durch die tatsächliche und genaue werktätige Ausübung der Lehre Jesu den guten Einflüssen der höheren, reinen geistigen Welt aus, mit welcher er beim Fortschreiten auf diesem Weg in immer engeren Kontakt tritt und zur geistigen Vollendung gelangt (Joh 14,21+ 23; Eph 3,16; Jak 4,8; 2.Kor 3,17-18; Eph 3,19; 1.Joh 3,24; Gal 2,20). Wer bewusstseinserweiternde Drogen einnimmt oder  irgendwelche okkulte Praktiken ausübt, wendet sich damit der niederen geistigen Welt zu, setzt sich damit den dort herrschenden Einflüssen aus und ist so der Macht des dort waltenden Schlechten ausgeliefert (1.Petr 5,8-9; Off 16,14; 1.Kor 10,21; 2.Kor 2,11; Jak 4,7; Lk 22,31).

Mit der Einnahme von Drogen, die künstlich eine Bewusstseinserweiterung herbeiführen, werden verborgene natürliche und auch geistige Kräfte im Menschen heraufbeschworen und eine Beziehung mit unsichtbaren Geistwesen und Mächten eingegangen, die dann wiederum die im Menschen wachgewordenen Energien verstärken und mit ihm in Korrespondenz treten, wodurch ihnen die Möglichkeit einer Beeinflussung eingeräumt wird, die sich in Einwirkungen auf das Gemüt, demnach das Denken, Fühlen, Wollen und Handeln eines Menschen kundgibt. Dies führt dazu, dass der Betroffene mehr oder weniger deutlich den Einfluss eines Impulses spürt, der sich seinem eigenen Wollen, Fühlen oder Tun überlagert. Dabei können sowohl eigene Impulse verstärkt werden, als auch gegensätzliche Impulse und Absichten miteinander in Konflikt geraten. Und je mehr der Betroffene sich diesen Einflüssen durch einen wiederholten Drogenkonsum aussetzt, desto stärker wird die Beeinflussung bis hin zu einer Besessenheit, bei der ein sogenannter niederer, unreiner Leitgeist oder aber auch mehrere Geister zusammen sein Verhalten bestimmen („wird vom Teufel übel geplagt“ Mt 15,22). Die beherrschenden Fremdeinflüsse bewirken in der Folge ein zwanghaftes Gebaren, das sich zum einen in unter Drogeneinfluss begangenen ungewollten Handlungen kundgibt wie auch dem Drang zu wiederholtem Drogenkonsum, was in der Regel zur Sucht führt.

Dadurch verliert derjenige, der Drogen nimmt mehr und mehr die Beherrschung über sich selbst, der Drogenkonsum wird zum Zwang, er hört auf er selbst zu sein. Er verändert sich und ist immer schwieriger anzusprechen auf das was er tut und sagt. Wahrnehmungen von dunklen Gestalten, Teufeln und Dämonen, die den Betroffenen umgeben und ihn veranlassen bestimmte Handlungen vorzunehmen, gehören mit zum alltäglichen Leben – Drogen-Internetforen sind voll von derartigen Erfahrungen. Manche Drogensüchtige christlichen Glaubens erzählen, sie hätten zeitweilig geglaubt, ein großer Prophet oder gar Jesus selbst zu sein, oder der in ihnen herrschende Geist habe sich ihnen gegenüber als der Heilige Geist, Jesus  oder Gott Selbst ausgegeben („Satan verstellt sich zum Engel des Lichtes“ (2.Kor 11,14)).

Die Heilige Schrift hält uns an, uns von nichts beherrschen zu lassen: „Es soll mich aber nichts gefangen nehmen“ (1.Kor 6,12), „fliehet die vergängliche Lust der Welt“ (2.Petr 1,4),„auf dass wir nicht übervorteilt werden von Satan, denn uns ist nicht unbewusst, was er im Sinn hat“ (2.Kor 2,11).

Der Preis für die Trips, die den Drogenkonsumenten in eine erkaufte „gute und beglückende“ Stimmung versetzen, ist hoch. Er wird nicht nur mit Horrortrips, Ruin des Körpers und der Seele bezahlt, sondern auch mit einer Vereinigung mit unsauberen Geistern und Dämonen - viele Betroffene erklären, dass sie die Hölle durchlebten, worüber etliche in Drogen-Internet-Foren wie auch durch in das Internet gestellte Berichte Zeugnis ablegen.
Aus der Bibel wissen wir, „wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein“ (Lk 12,34). Wer sich den dunklen Mächten zuwendet, sich von ihnen „heile Stunden“ erkaufen möchte, bekommt sie. Er sollte jedoch dabei überdenken, dass „...von wem jemand überwunden ist, des Knecht ist er geworden“ (2.Petr. 2,19).“
Auch wenn ein Ausstieg vom Drogenkonsum geschafft wird, so bleibt dennoch eine latente Gefahr des Rückfalls bestehen. Depressionen und das Erlebensbedürfnis nach einem guten Trip sind fortwährend vorhanden, schlechte Geister warten nur darauf, ihn zu einem erneuten Griff zu Drogen zu verführen, woraus sich die hohe Rückfallquote erklärt. „Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfährt, so durchwandelt er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht, so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt. Dann geht er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da, und es wird hernach mit demselben Menschen ärger denn zuvor“ (Lk 11,24-26).

Wer Drogen konsumiert, begibt sich unter die Knechtschaft böser Geister und Dämonen, aus der er sich nur sehr schwer befreien kann, und aus der er bei einem Scheitern auch kaum eine Löse nach seinem Leibestod erlangen wird. „Der Verzagten aber und Ungläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer (also derer, die bewusstseinserweiternde Drogen gebrauchen) und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod“ (Off 21,8). „Nun will ich nicht, dass ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollt. Ihr könnt nicht zugleich trinken des Herrn Kelch und der Teufel Kelch; ihr könnt nicht zugleich teilhaftig sein des Tisches des Herrn und des Tisches der Teufel. Oder wollen wir dem Herrn trotzen? Sind wir stärker denn er? “ (1.Kor 10,20-22).
Niemand kann zwei Herren dienen (Mt 6,24; Lk 16,13). Wer Drogen nimmt, entfernt sich von Gott und damit vom Leben. „Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, dass ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet“ (Gal 5,13).
„So seid nun Gott untertänig. Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch“ (Jak 4,7).


Rettung ist im Glauben zu finden.

Gott spricht: „Suchet mich, so werdet ihr leben“ (Am 5,4), „denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr, und will euer Gefängnis wenden“ (Jer 19,13-14 u. 5.Mo 4,29).
„Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist“ (Jes 55,6). „So legt nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt. Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit“ (Eph 4,22-23).

Wer an Jesus wahrhaft glaubt und Ihm konsequent werktätig gemäß Seiner Lehre nachfolgt, der verbindet sich mit Ihm, erhält Heilung und kommt durch Ihn zum Licht des Lebens: die Menschen „...brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus“ (Mt 8,16); Jesus „trieb viele Teufel aus und ließ die Teufel nicht reden, denn sie kannten ihn“ (Mk 1,34), und „die er gesund hatte gemacht […] von welcher waren sieben Teufel ausgefahren“ (Lk 8,2).

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Joh 8,12). Und so ist, wie uns Jesus lehrt, Freiheit nur in einer Hinwendung zu Gott und einem wahrhaftigen Leben aus dem Glauben heraus zu erlangen, das sich in der rechten Haltung Seiner Gebote sowohl im Handeln wie im Reden wie im Denken ausdrückt, denn „der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2.Kor 3,17).
Um diese Freiheit in unserem Leben zu verwirklichen ist es dabei auch notwendig, dass wir unseren Leib rein halten und nicht mit Drogen oder anderweitigen Suchtmitteln und sündhaftem Verhalten verunreinigen. „Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst“ (1.Kor 6,19)? „Denn ihr seid teuer erkauft; darum so preist Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes“ (1. Kor 6,20), „wie ich sehnlich warte und hoffe, dass ich in keinerlei Stück zu Schanden werde, sondern dass […] Christus hoch gepriesen werde an meinem Leibe“ (Phil 1,20).
„Denn das sollt ihr wissen, dass kein […] Unreiner […], welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes“ (Eph 5,5).

Wenn wir uns durch die wahre und werktätige Haltung der Gebote von Gottes Geist erfüllen und leiten lassen, sind wir wirklich im tiefsten Innern glücklich, da dann nur noch die Liebe in uns herrscht, die allein uns wahrhaft frei macht, denn wo die höchste Liebe waltet ist auch das höchste Leben und somit auch die höchste Freiheit.            



„Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“
1.Johannes  4,16




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