Bergpredigt in der Bibel - Bibel verstehen - Bibelverstehen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Die Bibel zu...
Die Bergpredigt verstehen - Fortsetzung


Kapitel 7

Mt 7,1-2: Wer richtet, wird genauso gerichtet.

Mt 7,1-2:Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.“

Niemand ist so vollkommen auf dieser Welt, dass er keine Fehler mehr beginge, und so sollen wir einander die Fehler und Schwächen nachsehen und geduldig miteinander umgehen.
Wer hier richtet, der wird auch jenseits gerichtet werden, wer aber hier niemanden richtet, der wird auch jenseits nicht gerichtet werden. Mit welchem Maß wir ausmessen, mit demselben Maße wird es uns einst wiedervergolten werden. Wer mit wahrer Liebe misst, dem wird es auch so zurückgemessen werden, wer aber in Zorn und Rache misst, dem wird entsprechendes widerfahren (Rö 2,1; 1.Kor 4,5; Mk 4,24; Lk 6,38).


Mt 7,3-5: Kritik und Selbstkritik.

Mt 7,3-5: Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!“

Oft verhält es sich so, dass durch gegenseitige ungebetene Belehrung der eine dem anderen zeigen möchte, dass er der intelligentere und bessere sei, und während er die kleinen Fehler bei seinem Gegenüber aufbauscht über die größeren bei sich selbst hinwegsieht, das bei sich entschuldigt, was er bei dem anderen bemängelt. Daher sollte ein jeder erst einmal sich selbstkritisch ansehen und an sich arbeiten, und seinen Nächsten nicht nach dem äußeren Schein, sondern seinem inneren Wert nach beurteilen.


Mt 7,6: Die Lehre Jesu nicht den Weltmenschen hinterher tragen.

Mt 7,6: Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf dass sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.“

Wir sollen Jesus vor allen Menschen bekennen (Mt 10,3; Lk 12,8), aber Ihn und Seine Lehre denen nicht nachtragen, die entweder gar nichts von Ihm wissen wollen, sie nur aus eigennützigen Beweggründen gebrauchen und verunreinigen würden, oder aber nur zu gewissen Stunden oder aus besonderen Anlässen und Gelegenheiten dem Wort Jesu zuhören, es aber nicht glaubensvoll annehmen und in ihrem Leben werktätig umsetzen (Rö 16,17; Mt 10,14; Apg 18,6).


Mt 7,7-11: Vertrauensvolles Bitten.

Mt, 7,7-11:Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet ums Brot, der ihm einen Stein biete? oder, so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange biete? So denn ihr, die ihr doch arg seid, könnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!“

Wer Gott aus dem freien Willen seines Herzens vollkommen ernsthaft sucht und Ihn auch vollkommen ernsthaft bittet, dem wird Er auch helfen (Spr 8,17; Jer 29,13; Jak 1,5-6). Bittet er aber nur um Ihn zu prüfen, so wird er von Gott nicht erhört werden, denn: „Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen“ (5.Mo 6,16; Luk 4,12). Gott ist die reinste Liebe und wendet Sich nur denen zu, die ebenfalls in der reinen Liebe ihres Herzens zu Ihm kommen und Ihn um Seiner Selbst willen suchen, um von Ihm beschützt und geführt zu werden (Spr 2,1-6; Mk 11,24).
Die aber von Ihm nichts wissen wollen, können frei ihre eigenen Wege gehen. Doch werden sie es sich selbst zuzuschreiben haben, wenn sie einmal im Jenseits vor Ihn hingestellt rufen: „Herr, Herr!“ und Gott ihnen antworten wird: „Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid, weichet von mir“ (Mt 25,11-12; Lk 13,25+13,27; 2.Tim 2,19). Er wird sie fragen, warum sie nicht das taten, was Er ihnen anempfohl (Lk 6,46) und sie dorthin senden, wohin sie ihre Liebe zieht (Mt 6,21).
Jesus wird Seinen wahrhaftigen Nachfolgern immer geben, worum sie den Vater in Ihm in Seinem Namen ernstlich bitten, wenn es ihrem Wohl dient und sie nicht um nichtige Dinge dieser Welt bitten, wodurch sie zum Ausdruck brächten, dass diese ihnen wichtiger wären, als Er (Mt 18,19; Joh 14,13-14; Joh 15,7; 1.Joh 5,14-15). Und wer Ihn wahrhaft sucht und bei Ihm bleiben wird wenn er Ihn gefunden hat,  bei dem wird auch Er sein, und solange er Ihn nicht verlassen wird, wird er auch von Ihm nicht verlassen werden.


Mt 7,12: Grundsatz der Lehre Jesu: Gegenseitig Gutes tun.

Mt 7,12: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.“

Die Ausübung der wahren und reinen Nächstenliebe besteht darin, dass wir unseren Nächsten alles das wünschen und tun sollen, was wir vernünftigermaßen auch für uns wünschen und wollen können, dass die anderen es uns tun und erweisen mögen, auf dass Friede und Einigkeit unter uns zum Wohlgefallen Gottes herrsche (Lk 6,31; Rö 13,8+10; Gal 5,14).
Wer ausnahmslos seinen armen und hilfebedürftigen Mitmenschen in aller Freundlichkeit stets Barmherzigkeit und Liebe erweist, der wird auch bei Gott Erbarmung, Liebe und Freundlichkeit finden. Damit erfüllt er das ganze Gesetz, und wer in solcher Liebe verharrt, der ist und bleibt in Gott und Gott in ihm, womit er das ewige Leben hat und den Tod nicht sehen und schmecken wird, denn damit ist er schon in dieser Welt ein rechter Bürger des Reiches Gottes, in dem es keinen Tod mehr gibt (Mt 22,36-40; 1.Tim 1,5; Joh 6,29; Lk 12,31-34; 1.Joh 3,23-24; Rö 8,9-10; Gal 2,20; Joh 8,52; Eph 3,17; 2.Kor 13,5).


Mt 7,13-14: Zwei Wege und zwei Pforten.

Mt 7,13-14: Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der  Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

Gott Selbst kam in Jesus zu uns auf die Erde herab, um mit Seinem Erlösungswerk das bis dahin über den Menschen herrschende Gericht zu durchbrechen. Er öffnete dadurch die Tür zum ewigen Leben für all diejenigen, die an Ihn glauben und Ihm nachfolgen (Joh 10,9; Joh 14,6). Wer dieses Ziel erreichen will, muss dabei durch die enge Pforte der Selbstverleugnung und Demut ziehen, sein Leben Gott übergeben und aufhören, für sich etwas zu sein, um in Ihm alles werden zu können (Joh 5,30; Joh 9,31; Mt 7,21; Mt 12,50; Mt 5,48; Eph 6,6; 1.Petr 4,2; Lk 12,47). Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld müssen der Leitstern unseres Lebens sein (Kol 3,12; Phil 2,3; Mt 11,29; Mt 5,44), denn nur auf diesem Weg können wir in das Reich Gottes eingehen und geistig wiedergeboren werden (Mt 11,29; Lk 17,21; Joh 3,3-8; 1. Joh 3,9; Mt 19,28; 1.Petr 1,23).
Wer diesen Weg jedoch nicht wandeln, sondern sich lieber der Welt mit ihren Annehmlichkeiten und Genüssen zuwendet, den lässt Gott seinen selbstgewählten Weg ziehen, wird ihn jedoch fernerhin nicht weiter beachten (Lk 18,28-30; Mt 16,26; Mk 8,36; Lk 9,25; Rö 1,16-23).
Mit der Lehre Jesu ist uns der göttliche Wille klar geoffenbart, und uns der rechte Weg zum ewigen Leben gezeigt (Joh 8,12; Phil 2,15; Kol 2,8; 1.Joh 2,15-17; Joh 5,24). Gleichzeitig wird uns damit auch gezeigt, dass wir ganz frei sind und dem geoffenbarten Willen Gottes auch zuwider handelnd unser Leben nach den weltlichen Genüssen ausrichten können, das jedoch mit der Konsequenz, dass wir uns dadurch selbst ein Gericht und mit demselben auch den Tod bereiten (1.Joh 3,14; Jak 1,15; Rö 6,23; 1.Kor 15,56; Rö 8,6; Gal 6,8). Mit unserer Willensfreiheit und Eigenverantwortlichkeit können wir also entscheiden, welchen Weg wir wandeln wollen. Und so hat ein jeder entweder ein leidendes und unfreies, oder aber ein selbsttätiges und darum freiestes Gottleben vor sich. Was er will und wofür er sich entscheidet, das hängt von seinem freien Willen ab (Joh 12,25; Joh 17,14; Mt 13,38-40+49; Lk 20,34-35; Mt 13,22).


Mt 7,15-20: Falsche Propheten und ihre Kennzeichen.

Mt 7,15-20: „Seht euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

Die echten und falschen Propheten wird man stets an ihren Werken erkennen (Ti 1,16). Das untrügliche Zeichen eines echten Propheten ist, dass es ihm einzig und allein um Gott und keinerlei weltliche Interessen, das Ansehen seiner Kirche und seines Oberhauptes geht (1.Kön 19,7-18). Die echten sind kompromisslose Diener Gottes und Nachfolger Jesus im Wort und in der Tat, die falschen aber handeln selbstsüchtig und eigenliebig wie die Pharisäer, sich für das was sie in Gottes Namen tun bezahlen lassen und den Menschen angepasste eigennützige Reden halten (Mt 24,4-5+11; Mk 13,22; 1.Joh 4,1). Sie verändern die Heilige Schrift, verstellen ihren Sinn und legen den ursprünglichen Text ihren Interessen angepasst falsch aus: „Und der Herr sprach zu mir: Die Propheten weissagen falsch in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen und nichts mit ihnen geredet. Sie predigen euch falsche Deutungen und ihres Herzens Trügerei.“ (Jer 14,14) „Solche falschen Apostel und trügliche Arbeiter verstellen sich zu Christi Aposteln. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichtes. Darum ist es auch nicht ein Großes, wenn sich seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; welcher Ende sein wird nach ihren Werken.“ (2.Kor 11,13-15)
Wer im Lebensgarten einen guten Samen sät, wird edle Früchte ernten, aber niemand kann erwarten, dass auf einem Feigenbaum Ölbeeren und auf einem Weinstock Feigen wachsen, sondern er wird immer nur das ernten, was er gesät hat (Jak 3,11-12; 1.Tim 5,24-25). Und so wie ein arger Baum, der faule Früchte hervorbringt, verbrannt wird, wird ein Mensch für seine schlechten Taten ebenfalls den entsprechenden Lohn erhalten (Mt 3,10; Mt 12,33; Joh 15,6). Vor Gott gilt die pure, reine Wahrheit, in der keine Entschuldigungen unsererseits für irgendwelche Fehlverhalten Platz haben wie „ich bin ja auch nur ein (schwacher) Mensch, muss mich anpassen, lebe nun mal in der Welt…“. Gott Selbst hat in Jesus das schwache Kleid der Menschheit angezogen und uns damit vorgelebt, was ausnahmslos für einen jeden von uns möglich ist, wobei wir uns Seiner Hilfe sicher sein dürfen, wenn wir ehrlich und kompromisslos Seine Nachfolge antreten.


Mt 7,21-23: Warnung vor Selbsttäuschung.

Mt 7,21-23: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr! Herr! ins Himmel-reich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr! Herr! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!“

Nur derjenige, der den erkannten Willen Jesu, der in Seiner Lehre klar ausgesprochen ist, tatsächlich erfüllt, wird in das Reich Gottes, den Himmel, eingehen und zur Vollendung gelangen. Es ist nicht genug, dass man glaubt, dass uns Gott in Jesus Christus von der Sünde erlöst hat, sondern man muss auch nach Seiner Lehre handeln und leben. Der alleinige Glaube nutzt nichts, denn ohne die Werke ist der stärkste Glaube tot und gibt keiner Seele das ewige Leben (Jak 2,17+26; Jak 1,22+25; 1.Joh 2,17).
Denen, die zwischen dem nach Genuss ausgerichteten Weltenleben und einem Glaubensleben immer wieder hin und her pendeln, wird sich Gott nicht offenbaren, nicht in ihnen wohnen, und ihre Seele auch nicht mit Seiner Kraft und Weisheit erfüllen (Off 3,16). Nur wer aus seinem freien Willen heraus Gottes geoffenbarten Willen werktätig umsetzt und dadurch ganz frei zu Ihm kommt (Rö 2,13), zu dem wird auch Er kommen, Sich ihm offenbaren und ihn durch den Heiligen Geist Seiner ewigen und allwaltenden Liebe mit aller Seiner Weisheit und Macht erfüllen (Joh 14,21+23; 1.Joh 3,24; Eph 3,17; 1.Petr 1,23).


Mt 7,24-27: Der kluge Bauherr.

Mt 7,24-27: „Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute. Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute. Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.“

Klug ist, wer sich den Wahlspruch ‚Alles mit Jesus und nichts ohne Ihn‘ als Wegweiser bestimmt und werktätig nach Seiner Lehre lebt und handelt, denn damit baut er sein Haus auf einen Felsen (Mt 16,18), kann allen Lebensstürmen trotzen und wird das ewige Leben ernten. Töricht ist, wer in seiner Trägheit behaglich in der Welt verharrt und sich so viel als möglich allen Vergnügungen und Zerstreuungen in die Arme wirft; er wird den Verführungen erliegen, Anfechtungen nicht gewachsen sein und einstens in die Finsternis hinausgestoßen werden (Mt 8,12; Mt 25,30).


Mt 7,28-29: Wer will schon die Wahrheit hören?

Mt 7,28-29:Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, entsetzte sich das Volk über seine Lehre. Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.“

Wer möchte schon die Wahrheit hören und tatkräftig in seinem Leben verwirklichen, wenn er dafür seine Weltbequemlichkeiten aufgeben muss? Also spottet man sie lieber (Apg 2,12; Joh 7,44-49) oder passt sie seinen Eigeninteressen an, meint wenn man so ein ganz klein wenig glaubt und Jesus neben den Weltfreuden mit sich herzieht, reiche dies schon aus, um in den Himmel zu kommen. Schließlich habe man ja den Glauben, und von den Sünden hat er uns sowieso erlöst. Doch solange wir unser sündiges Verhalten und unsere sündhaften Veranlagungen nicht aus uns herausgeschafft haben, können wir auch nicht in den Himmel eingehen, denn dafür müssen wir so vollkommen (rein) sein wie der Vater im Himmel ist (Mt 5,48; Lk 11,40; 2.Tim 3,17; Mt 19,21; Lk 6,40; Rö 12,2; Eph 5,10; Eph 4,23; 1.Thes 1,4-9). Unser Leben auf dieser Erde ist uns ja gerade zu der Entscheidung gegeben, ob wir den breiten Weltweg der Eigenliebe und Sünde oder den schmalen himmelwärts führenden Weg der Selbstverleugnung und Reinigung gehen wollen. Als Wegführer haben wir die gesamte Heilige Schrift, in der uns tausendfältig aufgezeigt wird, welche Handlungen welche Konsequenzen nach sich ziehen.

Jesus sagt klar und unmissverständlich:
Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ (Joh 14,21; 1.Joh 5,3)
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten [das Wort halten bedeutet aber auch kompromisslos danach leben]; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden [erst dann!] zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Wer mich aber nicht liebt, der hält meine Worte nicht [also lieben Ihn auch diejenigen nicht, die Seine Lehre ihrer Lebensbequemlichkeit anpassen, die weiter sündigen mit dem Selbstbetrug, sie seien ja sowieso von der Sünde erlöst. Welch ein Irrtum!]. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.“ (Joh 14,23-24)
Ich weiß deine Werke; denn du hast den Namen, dass du lebest [du bist dazu berufen, ein Kind Gottes zu sein], und bist tot [lebst nach der Welt]. Werde wach [erkenne die Welt mit ihrem Wert und wohin dich Gott führen will] und stärke das andere, das sterben will [stärke also die Seele/den Geist in dir, denn der Welt nach lebend, d.h. fleischlich gesinnt sein, ist der seelische/geistige Tod - Rö 8,6; Gal 6,8], denn ich habe deine Werke nicht völlig erfunden vor Gott [sind also noch sündhaft]. So gedenke nun, wie du empfangen und gehört hast, und halte es [die Lehre Jesu], und tue Buße [gehe den Weg der Umkehr, lebe kompromisslos nach der Lehre Jesu]. So du nicht wirst wachen [streng auf dich achten, ob du zu jeder Zeit dem Willen Gottes gemäß Seiner Lehre nachkommst], werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich über dich kommen werde [niemand weiß, wann er aus diesem Leben abberufen wird]. […] Wer überwindet [sein sündhaftes Verhalten und die Schwächen, die ihn an die Welt fesseln] soll mit weißen Kleidern [Reinheit] angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will [erst dann!] seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ (Off 3,1-5)






Copyright by christlich-psychologische-beratung.com 2012
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü