Die Bibel zu Angst, Gottesfurcht und Ehrfurcht - Bibelverstehen - Bibelverstehen

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Angst, Gottesfurcht und Ehrfurcht

Angst haben heißt, sich vor etwas fürchten, und so ist Furcht mit Angst gleichzusetzen, wobei mit Furcht im allgemeinen eher eine mildere Form der Angst ausgedrückt wird, denn man kann sie auch mit Bangigkeit, Beklemmung, Ängstlichkeit definieren.

Wie entsteht  Angst?
Die Seele des Menschen ist als substantiell ätherisches Leibmenschwesen der innere Mensch im Menschen. Sie ist in eine völlige Freischwebe zwischen Geist (Gott) und Materie (Welt, Fleisch) gestellt und je nachdem, wohin sie ihren Willen und ihre Liebe ausrichtet, kann sie sich vollkommen in die Materie vergraben, sich damit in ihre eigene Hölle und ihren eigenen Tod begeben, oder aber sie kann sich ins Geistige erheben, wodurch sie zu ihrer  Lebensvollendung und damit vollsten Freiheit gelangt (2. Kor 4,16-18; Mt 6,24; Rö 8,5-6; Rö 8,7; 1.Kor 2,14; 1. Thess 5,23).
Ihr innerer Führer ist ihr Gewissen, über das sie Gutes von Schlechtem, Wahres von Falschen unterscheiden lernt (Rö 2,15; Rö 9,1; 2.Kor 1,12). Darüber hinaus ist ihr durch die Gebote Gottes und der Lehre Jesu der Weg der göttlichen Ordnung gezeigt. Beschreitet sie ihn in Ausübung der gebotenen wahren göttlichen, uneigennützigen Liebe, so erhebt sie sich dadurch ins Geistige, wird immer freier von den sie umgebenden materiellen Banden, gelangt zur Vollendung und ewigen Lebensfreiheit (2. Kor 3,17; Gal 5,13, Rö 8,2; Jak 1,25; 3.Jh 1,11; Mt 10,38-39). Lässt sie sich aber von den Reizen der Welt (Materie/Fleisch) betören und richtet sie ihre Liebe und ihr Wollen danach aus, so entfernt sie sich von Gott und ihrer Lebensbestimmung, begibt sich in ihre damit selbstgeschaffene Hölle und, wenn sie nicht umkehrt, in ihren Tod (Rö 7,21-24; Gal 5,17; Rö 6,23).
Und so lebt sich die Seele des Menschen entweder durch eine falsche Ausrichtung in ihr Fleisch hinein oder durch eine rechte Richtung in ihren Geist aus Gott. Je mehr sie sich in ihr Fleisch hineinlebt, umso mehr befällt sie auch das Gefühl der Vernichtung als einer Eigenschaft des Fleisches und dieses Gefühl ist dann die Angst, die den Menschen schwach und unfähig macht (Rö 5,5; 1.Kor 6,19, s.a. 1.Kor 3,16; 2.Kor 6,16; 2.Kor 6,16).

Angst ist Trennung von Gott
Wie wir vorstehend gesehen haben, bedeutet Angst Gott fern zu sein, und so findet letztendlich jedes Empfinden von Angst seinen Ursprung in einer zerbrochenen Beziehung zu Gott, und das seit Urbeginn der Menschheit an, als sich Adam durch seinen Ungehorsam von Gott entfernte, da er sich nicht an Gottes Gebot hielt (1.Mo 2,17; Rö 5,12).
Und wie in Adam aus dem Bewusstsein seiner eigenen Schwäche und Ohnmacht und seinem Handeln wider Gottes Willen Angst entstand, so entsteht auch in uns Angst, wenn wir entgegen der Stimme unseres Gewissens handeln und uns unserer eigenen Ohnmacht und Schwäche bewusst werden (1.Mo, 3,10).

Angst entsteht aus einem Mangel an Gottesliebe
Wer Angst hat, hat keine ausreichende Liebe und Vertrauen zu Gott, denn jede Furcht und Angst ist eine Folge schwachen Glaubens und Vertrauens auf Gott  (1.Jh 4,18; Sp 3,5-6; Mk 5,36). Wie die Liebe beschaffen ist, so auch das Vertrauen, und aus einem schwachen Vertrauen entspringt alle Angst.

Angst gibt dem Macht, wovor man sich fürchtet
Wer vor etwas oder jemandem Angst hat, räumt dem Angstauslösenden Macht über sich ein, lässt sich leichtlich von ihm beherrschen (Rö 6,16; 2.Pt 2,19).

Aus Angst erwächst Zorn
Wer Angst vor jemandem oder etwas hat und aus dieser ihn schwächenden Angst heraus ihm seinen Willen unterordnet, wird alsbald gegen seinen Peiniger in Wut verfallen. Wächst er in seinem Zorn und ergibt sich irgendwann die Gelegenheit, so wird er sich rächen wollend blindlings wider seinen Gegner in die größten Gefahren stürzen, was bei Gewahrwerdung der Gefahr oder bei einem Unterliegen wiederum Angst auslöst. Das Rad der Angst und der daraus entspringenden Sünden mit weiterer Gottesentfernung beginnt sich zu drehen (Jak 1,20; Sp 29,22)…

Todesangst
Eine große Angst vor dem Leibestod empfinden vor allem diejenigen Menschen, die keinen oder nur einen schwachen Glauben haben, die ihr Leben überwiegend nach der Welt ausgerichtet haben, und deren Seele sich durch ihr Weltenleben stark in ihr Fleisch/Materie vergraben hat (Gal 6,8) (s.a. ‚Wie entsteht Angst‘). Darüber hinaus entsteht Angst vor dem Sterben aus Unkenntnis oder falschen Begriffen über das Jenseits und dem Weiterleben nach dem Tod.

Der Unterschied zwischen seelischer Angst bzw. Furcht und geistiger Furcht
Seelische Angst wird ausgelöst durch die Entfernung und damit Entfremdung zu Gott. Je mehr ein Mensch in der Gottesferne lebt, desto größer ist auch seine Angst, die sich in den verschiedensten Formen manifestiert. Sie ist eine Befindlichkeit des Menschen selbst, die ihn stark dominiert und mit dem Gefühl der eigenen Ohnmacht und Schwäche einhergeht.
Geistige Furcht ist dem Menschen von Gott in einem liebweisegerechten Anteil gegeben. Sie ist ein Lehrer und Führer zu Ihm hin, denn ohne diese Liebesgabe des himmlischen Vaters würde der Mensch nicht zu Ihm kommen.
Je mehr wir in der wahren Liebe wachsen um so weniger werden wir uns ängstigen, denn „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe“ (1.Jh 4,18).

Gottesfurcht
Wer Gott nicht fürchtet ist aller bösen Taten fähig, doch aus einer übergroßen Gottesfurcht erwächst niemandem das ewige Leben, weil ein furchtsames Gemüt fern von Gott und damit ein gerichtetes ist. Nur in der Liebe liegt die Freiheit (Jh 9,31). Ein Gehorsam, der bloß aus großer Furcht geübt wird, ist im eigentlichen Sinn kein Gehorsam sondern pure Eigenliebe, da das Gesetz nur aus Angst vor Bestrafung gehalten wird. Wer Gott zu sehr fürchtet, kann Ihn nicht lieben. Der himmlische Vater, Selbst pur Liebe, ist jedoch nur durch Liebe und Vertrauen zu finden und kann sich lediglich auf diesem Weg einem jeden nahen. Daher ist uns auch das Liebegebot als das oberste gegeben (Mt 22,37-40), denn wer die wahre Liebe ausübt hält gleichsam alle anderen Gebote. Die wahre Liebe ist das Größte (1.Kor 13,13), und wer sie hat, hat alles und damit auch Ihn (1.Jh 4,16). Folglich kann auch jemand, der lediglich aus Gottesfurcht den Glauben wie erzwungen annimmt und danach getreu lebt, Gott nicht mit der rechten Liebe erfassen, da er Ihn zu sehr fürchtet. Die Furcht vor Gott sollte daher niemals über der Liebe zu Ihm stehen. Dagegen entspringt aus einem gerechten Maß von Gottesfurcht der freiwillige Gehorsam gegen Gott und aus diesem die wahre Liebe zu Ihm. Sie ist der Weg, aufgrund dessen Er erkannt und erschaut werden kann (Sp 1,7).
Gottesfurcht und Liebe gehen stets miteinander einher. Da die Liebe jedoch höher steht als die Furcht, sollte ein jeder seine Furcht von der Liebe gefangen nehmen lassen, um im himmlischen Vater das ewige Leben zu erhalten (1.Kor 13,2).
Gottesfurcht ist auch die erste Stufe zur Weisheit. Gott über alles lieben ist ebenso Vollendung der Weisheit, somit höchste Seligkeit (Sp 1,7; Ps 111,10; Rö 11,33). Folglich heißt Gott fürchten, Gott als die ewige, höchste, reinste Liebe über alles lieben und, da Gott die höchste Wahrheit (Weisheit) ist, nach dieser Wahrheit zu leben und sich nicht der Welt aus materiellen Interessen hinzugeben. Wer auf diese Weise lebt, hat die wahre Gottesfurcht im Herzen. Und wer diese hat, der betet Gott allzeit und vollgültig im Geist und der Wahrheit an (Jh 4,24; Jh 8,31-32).
Die Liebe zu Gott ist der Inbegriff Seiner Ordnung. Wer sich an diese Liebe werktätig hält, wird nicht mehr in ein Gericht zurücksinken. Wer aber die göttliche Ordnung verlässt, über den wird notgedrungener maßen auch das Gericht herein brechen (Gal 5,1). Gott erhört nur die Gottesfürchtigen, die ohne Sünde sind und in allem den Willen Gottes tun (Jh 9,31; Ps 66,18; Sp 15,29). Es sollte daher ein jeder nur fürchten Gott nicht zu lieben, denn die Angst, die aus einer Gottesentfremdung entsteht, führt zu Lähmung, (Gottes-)Furcht dagegen zu Veränderung.

Ehrfurcht
Ehrfurcht bedeutet Achtung, Anerkennung, Wertschätzung. Und so geht mit der wahren Liebe stets die Ehrfurcht einher, denn wer liebt, der achtet und ehrt das, was er liebt.
Eine übertriebene Ehrfurcht schadet, denn sie macht verzagt und kleinmütig, zerstört die Liebe, die die Grundbedingung allen Lebens ist. Sie entfernt den Menschen von Gott, während er sich mit der wahren und vollen Liebe seines Herzens Ihm stets mehr und mehr nähern kann, und dabei mit dem Geist Gottes und damit des ewigen Lebens in der Seele mehr und mehr erfüllt wird (1.Jh 4,16; Jh 14,23). Eine übertriebene Ehrfurcht vor Gott ist genauso schädlich wie eine zu geringe, denn wer Ihn nur mit Furcht und Zittern hochachtet, kann Ihn genauso wenig lieben wie jemand, der Ihn gar nicht achtet. Wer hingegen Gott in Seinen guten Eigenschaften und Fähigkeiten erkennt, der wird Ihn dafür bewundern und lieben, und das ist die gerechte Ehrfurcht vor Gott, die wir Ihm schulden. Und so ist eine gerechte Ehrfurcht gut, doch soll der Glaube und die Liebe zu Gott, die sich in einem werktätigen Handeln nach Seinem Wort ausdrückt, stets höher stehen (1.Jh 5,3).
Wer noch eine zu ängstliche Ehrfurcht vor Gott hat, ist noch nicht rein, denn nur ein unlauteres und wankendes Herz, das noch nicht mit Gottes Willen eins geworden ist, fürchtet sich vor Ihm als dem allmächtigen, ewigen Gott (1.Jh 4,18). Wer in Ihm jedoch, Den er über alles lieben soll, den liebevollsten Vater und Seine Gnade erkannt hat, verliert die Furcht vor Ihm (2.Tim 1,7; 1.Jh 2,5-6).

Jesus ist nur den Abtrünnigen ein Herr. Denen, die Ihn aus ganzem Herzen lieben, ist Er dagegen ein Bruder und wahrster Vater. Und die Ihn über alles lieben und daher völlig in ihren Herzen tragen, sind durch Ihn Selbst in ihnen geheiligt. Er ist ihnen kein Herr mehr, und was Er hat, haben auch sie, weil sie Ihn Selbst in sich durch ihre große Liebe haben (Jh 14,21).
Aus Liebe und wahrer Ehrfurcht vor Gott sollen wir Seinen erkannten Willen mit unserem freien Willen vollends zu unserem machen und danach handeln (Mt 6,10; Mt 7,21; 1.Jh 2,17).
Auf diese Weise geben wir Ihm allzeit die Ehre und werden dadurch Seine Liebe in uns haben. Und wer die Liebe Gottes in sich hat, der hat für alle Ewigkeiten alles in sich (Jh 14,23).


                           „Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit“
Kolosser  3,14



Weiterführendes: Angst und Angst vor Ablehnung
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*Die im obigen Text erwähnten Zitate aus der Heiligen Schrift:

Wie entsteht Angst?
2. Kor 4,16-18: Unser äußerlicher Mensch verdirbt …. Was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
Mt 6,24: Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon [Welt, Fleisch].
Rö 8,5-6: Die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede
Rö 8,7: Fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott.
1.Kor 2,14: Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes.
1.Thess 5,23: Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi.
Rö 2,15: Des Gesetzes Werk sei geschrieben in ihren Herzen, sintemal ihr Gewissen ihnen zeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen.
Rö 9,1: Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir Zeugnis gibt mein Gewissen in dem Heiligen Geist.
2.Kor 1,12: Unser Ruhm ist dieser: das Zeugnis unsers Gewissens, dass wir in Einfalt und göttlicher Lauterkeit, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes auf der Welt gewandelt haben.
2. Kor 3,17: Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Gal 5,13: Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, dass ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern, denn
Rö 8,2: das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, macht frei von dem Gesetz der Sünde und des Todes
Jak 1,25: Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.
3.Jh 1,11: Folge nicht nach dem Bösen, sondern dem Guten. Wer Gutes tut, der ist von Gott; wer Böses tut, der sieht Gott nicht.
Mt 10,38-39: Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert. Wer sein [geistiges] Leben findet, der wird's [weltliche/fleischliche] verlieren; und wer sein  [weltliches/ fleischliches] Leben verliert um meinetwillen, der wird's [ewige/geistige] finden.
Rö 7,21-24: So finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, dass mir das Böse anhangt. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüte und nimmt mich gefangen in der Sünde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern. Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?,
Gal 5,17: denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander.
Rö 6,23: Der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn.
Rö 5,5: Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.
1.Kor 6,19: Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst ( s.a.1.Kor 3,16; 2.Kor 6,16).
2.Kor 6,16: Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes.

Angst ist Trennung von Gott
1.Mo 2,17: Von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon isst, wirst du des [geistigen]Todes sterben.
Rö 5,12: Wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der [geistige]Tod durch die Sünde, und ist also der [geistige] Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben.
1.Mo, 3,10: Und er [Adam] sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich.

Angst entsteht aus einem Mangel an Gottesliebe
1.Jh 4,18: Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.
Sp 3,5-6: Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen
Mk 5,36: Fürchte dich nicht, glaube nur.

Angst gibt dem Macht, wovor man sich fürchtet
Rö 6,16: Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde* zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?;
2.Pt 2,19: denn von wem jemand überwunden ist, des Knecht ist er geworden.
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*Sünde, altdt: Sund = Trennung durch einen tiefen Graben; hebr. Chatha: Bewegung i.d.falsche Richtung, Pascha: Auflehnung; Schagah: Abirren; griech. Hamarita: Verfehlung)

Aus Angst erwächst Zorn
Jak 1,20: Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.
Sp 29,22: Ein zorniger Mann richtet Hader an, und ein Grimmiger tut viel Sünde.

Todesangst
Gal 6,8: Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.

Gottesfurcht
Jh 9,31: Wir wissen aber, dass Gott die Sünder nicht hört; sondern so jemand gottesfürchtig ist und tut seinen Willen, den hört er.
Mt 22,37-40: Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
1.Kor 13,13: Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1.Jh 4,16: Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Sp 1,7: Des Herrn Furcht ist Anfang der Erkenntnis. Die Ruchlosen verachten Weisheit und Zucht.
Ps 111,10: Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang. Das ist eine feine Klugheit, wer darnach tut, des Lob bleibt ewiglich.
Rö 11,33: O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und Erkenntnis Gottes!
Jh 4,24: Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Jh 8,31-32: Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Gal 5,1: So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen.
Jh 9,31: Wir wissen aber, dass Gott die Sünder nicht hört; sondern so jemand gottesfürchtig ist und tut seinen Willen, den hört er.
Ps 66,18: Wo ich Unrechtes vorhätte in meinem Herzen, so würde der Herr nicht hören.
Sp 15,29: Der Herr ist fern von den Gottlosen; aber der Gerechten Gebet erhört er.

Ehrfurcht
1.Jh 4,16: Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Jh 14,23: Jesus: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
1.Jh 5,3: Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
1.Jh 4,18: Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.
2.Tim 1,7: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
1.Jh 2,5-6: Wer aber sein Wort hält, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer da sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat.
Jh 14,21: Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Mt 6,10: Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Mt 7,21: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
1.Jh 2,17: Die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.
Jh 14,23: Jesus: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.



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